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	<title>Hans-Joachim Emsmann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in U-Boot-Archiv Wiki</subtitle>
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		<title>Andreas am 22. November 2022 um 09:54 Uhr</title>
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		<title>Andreas am 22. November 2022 um 09:53 Uhr</title>
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&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Die &lt;/del&gt;einzigen Informationen, die Emsmann zur Vefügung hatte, war eine Meldung von Oberleutnant zur See Waldemar von Fischers SMS UB 126 vom 17.10.1918. Zu diesem Zeitpunkt hatte dieses Boot vor Scapa Flow die Beobachtung machen können, dass eine Lichtsperre im Hoxa-Sound installiert worden wäre. Aus &amp;quot;besonderer&amp;quot; Quelle - vermutlich handelte es sich dabei um Informationen, die durch Spionagetätigkeit gewonnen wurden - wurde verlautbart, dass nur die von der britischen Flotte benutzte westliche Zufahrt des Hoy-Sundes durch Sperren geschützt sei. In den anderen Zufahrten, auch nicht dem Hoy-Sund, sollten weder Netze noch [[Mine|Minen]] liegen. SMS UB 116 ging nach einer Ergänzung der Lebensmittel und der Treibstoffvorräte am 25.10.1918 um 20:00 Uhr von Helgoland aus in See.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;|-&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die amtliche Meldung der Britischen Admiralität zum Verlust dieses U-Bootes lautet wie folgt:&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;|-&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Andreas</name></author>
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		<title>Andreas am 15. November 2017 um 17:33 Uhr</title>
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		<updated>2017-11-15T17:33:35Z</updated>

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&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;| || colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;'''HANS-JOACHIM EMSMANN'''&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Hans-Joachim Emsmann wurde am 20.06.1892 geboren. Er selbst war 1910 mit 18 Jahren als &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Seekadett&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;in die [[Kaiserliche Marine]] eingetreten und hatte noch vor Beginn des 1. Weltkrieges, auf dem Linienschiff ''&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[SMS Thüringen]]&lt;/del&gt;'' dienend, sein Offizierspatent erhalten. Nach seiner Beförderung zum &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Oberleutnant zur See&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;kam er auf die Panzerkorvette ''&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[SMS Württemberg]]&lt;/del&gt;'', um hier seinen Torpedooffizierslehrgang zu absolvieren. Dieser gefiel ihm ausnehmend gut und sollte den Grundstein für seinen späteren Wunsch zum Übertritt zur U-Waffe legen. Doch erst kam er noch zur III. Minensuch-Division, wo er einen Monat als [[Wachoffizier]] auf einem Minensucher eingesetzt wurde, um dann wiederum für einen Monat bei der XV. Torpedoboots-Halbflottille als [[Wachoffizier]] auf einem Torpedoboot zu fahren. Sein erstes eigenständiges Kommando führte er ab Juni 1916 auf dem zur I. Handelsschutz-Halbflottille gehörenden Minensucher ''&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[SMS &lt;/del&gt;M 32&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]]&lt;/del&gt;''. Nach über einem Jahr hatte er es im September 1917 geschafft und kam auf die U-Bootschule &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Kiel&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]]&lt;/del&gt;. Dort erhielt er auf dem U-Boothebeschiff ''&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[SMS Vulkan]]&lt;/del&gt;'' seine Kommandantenausbildung. Der Januar 1918 begrüßte ihn als fertigen U-Bootkommandanten, so dass er sofort das Schulboot &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;SMS UB 5&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;als [[Kommandant]] übernehmen konnte. Am 28.02.1918 erhielt er sein erstes Frontboot: das zur U-Flottille Flandern gehörige &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;SMS UB 10&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;- bisher unter dem Kommando von &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Oberleutnant zur See&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;Fritz von Twardowski. Hiermit fuhr er zwischen dem 17.03.1918 und dem 14.05.1918 drei Einsätze an der englischen Ostküste. Ohne selbst zum Schuss zu kommen, konnten gegnerische Suchdrachen das Deck des U-Bootes schwer beschädigen. Doch Emsmann schaffte es, sein Boot aus den Fängen der Suchdrachen zu winden und wieder nach Hause zurückzukehren. Das Kommando über &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;SMS UB 10&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;gab er am 17.05.1918 an &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[Oberleutnant zur See|&lt;/del&gt;Oberleutnant zur See der Reserve&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;Willy Stüben ab und erhielt schon am nächsten Tag ein anderes Frontboot der U-Flottille Flandern: &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;SMS UB 40&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;-bisher unter dem Kommando von &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Oberleutnant zur See&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;Karl Dobberstein.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Hans-Joachim Emsmann wurde am 20.06.1892 geboren. Er selbst war 1910 mit 18 Jahren als Seekadett in die [[Kaiserliche Marine]] eingetreten und hatte noch vor Beginn des 1. Weltkrieges, auf dem Linienschiff ''&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;THÜRINGEN&lt;/ins&gt;'' dienend, sein Offizierspatent erhalten. Nach seiner Beförderung zum Oberleutnant zur See kam er auf die Panzerkorvette ''&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;WÜRTTEMBERG&lt;/ins&gt;'', um hier seinen Torpedooffizierslehrgang zu absolvieren. Dieser gefiel ihm ausnehmend gut und sollte den Grundstein für seinen späteren Wunsch zum Übertritt zur U-Waffe legen. Doch erst kam er noch zur III. Minensuch-Division, wo er einen Monat als [[Wachoffizier]] auf einem Minensucher eingesetzt wurde, um dann wiederum für einen Monat bei der XV. Torpedoboots-Halbflottille als [[Wachoffizier]] auf einem Torpedoboot zu fahren. Sein erstes eigenständiges Kommando führte er ab Juni 1916 auf dem zur I. Handelsschutz-Halbflottille gehörenden Minensucher ''M 32''. Nach über einem Jahr hatte er es im September 1917 geschafft und kam auf die U-Bootschule Kiel. Dort erhielt er auf dem U-Boothebeschiff ''&lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;VULKAN&lt;/ins&gt;'' seine Kommandantenausbildung. Der Januar 1918 begrüßte ihn als fertigen U-Bootkommandanten, so dass er sofort das Schulboot SMS UB 5 als [[Kommandant]] übernehmen konnte. Am 28.02.1918 erhielt er sein erstes Frontboot: das zur U-Flottille Flandern gehörige SMS UB 10 - bisher unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Fritz von Twardowski. Hiermit fuhr er zwischen dem 17.03.1918 und dem 14.05.1918 drei Einsätze an der englischen Ostküste. Ohne selbst zum Schuss zu kommen, konnten gegnerische Suchdrachen das Deck des U-Bootes schwer beschädigen. Doch Emsmann schaffte es, sein Boot aus den Fängen der Suchdrachen zu winden und wieder nach Hause zurückzukehren. Das Kommando über SMS UB 10 gab er am 17.05.1918 an Oberleutnant zur See der Reserve Willy Stüben ab und erhielt schon am nächsten Tag ein anderes Frontboot der U-Flottille Flandern: SMS UB 40 -bisher unter dem Kommando von Oberleutnant zur See Karl Dobberstein.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Hiermit führte er zwei Feindfahrten an die englische Ostküste durch. Während der letzten Feindfahrt löste Emsmann am 30.07.1918 südlich der &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Humber-Mündung&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;einen Torpedo auf einen Einzelfahrer. Der Torpedo ging vorbei und alarmierte die Besatzung des Dampfers. Diese riefen einen britischen Zerstörer zu Hilfe, der &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;SMS UB 40&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;einige [[Wasserbombe|Wasserbomben]] aufs Haupt warf. Zwei dieser &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[Wasserbombe|&lt;/del&gt;Wasserbomben&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;verursachten einen schweren Wassereinbruch im Maschinenraum und starke Schäden an den Akkumulatoren der E-Maschine. Emsmann gelang es trotzdem, sein Boot nach Hause zu bringen. Bis dato hatte er damit 26 Schiffe mit insgesamt 9.238 &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;BRT&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;- meist Fahrzeuge der britischen Fischereiflotte versenken können. Außerdem hatte er zwei weitere Schiffe mit insgesamt 3.162 &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;BRT&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;schwer beschädigt. Dafür wurde er mit dem [[Eisernes Kreuz 2. Klasse 1914&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;|Eisernen Kreuz 2. Klasse&lt;/del&gt;]] und dem [[Hamburger Hanseatenkreuz]] ausgezeichnet. Da das Boot wegen der erlittenen Schäden langfristig nach &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Brügge&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;in die Werft mußte, gab Emsmann das Kommando über &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;SMS UB 40&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;am 31.07.1918 ab. Sein nächstes Kommando war ab dem 4.10.1918 &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;SMS UB 116&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]]&lt;/del&gt;. Die erste Feindfahrt mit dem neuen Boot begann am 15.10.1918. &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;SMS UB 116&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;lief aus &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Wilhelmshaven&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;auf dem Ostweg aus, um die englische Ostküste anzusteuern. Am 21. Oktober erhielt das Boot aber die Funkmeldung, dass der Handelskrieg gegen den Feind eingestellt worden wäre, weshalb &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;SMS UB 116&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;den deutschen Flottenstützpunkt auf &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Helgoland&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;anlief und am 24.10.1918 dort auch festmachte. Was war passiert?  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Hiermit führte er zwei Feindfahrten an die englische Ostküste durch. Während der letzten Feindfahrt löste Emsmann am 30.07.1918 südlich der Humber-Mündung einen Torpedo auf einen Einzelfahrer. Der Torpedo ging vorbei und alarmierte die Besatzung des Dampfers. Diese riefen einen britischen Zerstörer zu Hilfe, der SMS UB 40 einige [[Wasserbombe|Wasserbomben]] aufs Haupt warf. Zwei dieser Wasserbomben verursachten einen schweren Wassereinbruch im Maschinenraum und starke Schäden an den Akkumulatoren der E-Maschine. Emsmann gelang es trotzdem, sein Boot nach Hause zu bringen. Bis dato hatte er damit 26 Schiffe mit insgesamt 9.238 BRT - meist Fahrzeuge der britischen Fischereiflotte versenken können. Außerdem hatte er zwei weitere Schiffe mit insgesamt 3.162 BRT schwer beschädigt. Dafür wurde er mit dem [[Eisernes Kreuz 2. Klasse 1914]] und dem [[Hamburger Hanseatenkreuz]] ausgezeichnet. Da das Boot wegen der erlittenen Schäden langfristig nach Brügge in die Werft mußte, gab Emsmann das Kommando über SMS UB 40 am 31.07.1918 ab. Sein nächstes Kommando war ab dem 4.10.1918 SMS UB 116. Die erste Feindfahrt mit dem neuen Boot begann am 15.10.1918. SMS UB 116 lief aus Wilhelmshaven auf dem Ostweg aus, um die englische Ostküste anzusteuern. Am 21. Oktober erhielt das Boot aber die Funkmeldung, dass der Handelskrieg gegen den Feind eingestellt worden wäre, weshalb SMS UB 116 den deutschen Flottenstützpunkt auf Helgoland anlief und am 24.10.1918 dort auch festmachte. Was war passiert?  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Im deutschen Oberkommando war man sich des baldigen Kriegsendes bewusst. Um einen Frieden zu ehrenvollen Bedingungen und nicht als Unterlegener zu ermöglichen, sollte die gesamte deutsche Hochseeflotte mit allen Einheiten einen letzten großen Schlag gegen Großbritannien führen. Da U-Boote ungesehen ins Operationsgebiet marschieren konnten, sollten sie die Speerspitze des deutschen Angriffs bilden. Weil U-Boote nicht so schnell fahren konnten wie die deutschen Überwasserschiffe, sollten sie schon mal einige Tage im voraus in See gehen, um zur Stunde X zuschlagen zu können. Auf strategisch besonders wichtige Ziele wurden freiwillige Besatzungen angesetzt - alle sehr wohl wissend um die besondere Gefährlichkeit ihres Einsatzes. Auf das wichtigste Ziel - den Hafen der britischen Home Fleet - wurde Emsmann und seine Besatzung angesetzt. Am 23.10.1918 erhielt er vom Befehlshaber der U-Boote des Befehl:&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Im deutschen Oberkommando war man sich des baldigen Kriegsendes bewusst. Um einen Frieden zu ehrenvollen Bedingungen und nicht als Unterlegener zu ermöglichen, sollte die gesamte deutsche Hochseeflotte mit allen Einheiten einen letzten großen Schlag gegen Großbritannien führen. Da U-Boote ungesehen ins Operationsgebiet marschieren konnten, sollten sie die Speerspitze des deutschen Angriffs bilden. Weil U-Boote nicht so schnell fahren konnten wie die deutschen Überwasserschiffe, sollten sie schon mal einige Tage im voraus in See gehen, um zur Stunde X zuschlagen zu können. Auf strategisch besonders wichtige Ziele wurden freiwillige Besatzungen angesetzt - alle sehr wohl wissend um die besondere Gefährlichkeit ihres Einsatzes. Auf das wichtigste Ziel - den Hafen der britischen Home Fleet - wurde Emsmann und seine Besatzung angesetzt. Am 23.10.1918 erhielt er vom Befehlshaber der U-Boote des Befehl:&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;''...möglichst in der Nacht vom 28./29., sonst 29./30. 10., die englische Linienschiffsflotte in &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Scapa Flow&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;unter vollem Bootseinsatz anzugreifen, um den Feind vor der Entscheidungsschlacht zu schwächen.''&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;''...möglichst in der Nacht vom 28./29., sonst 29./30. 10., die englische Linienschiffsflotte in Scapa Flow unter vollem Bootseinsatz anzugreifen, um den Feind vor der Entscheidungsschlacht zu schwächen.''&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Eine solche Unternehmung war bisher nur einmal versucht worden, als im November 1914 &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Kapitänleutnant&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;Heinrich von &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Henning`s [[&lt;/del&gt;SMS U 18&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;durch den &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Hoxa-Sund&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;in die Bucht von &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Scapa Flow&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;gelangt war.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Eine solche Unternehmung war bisher nur einmal versucht worden, als im November 1914 Kapitänleutnant Heinrich von &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Hennings &lt;/ins&gt;SMS U 18 durch den Hoxa-Sund in die Bucht von Scapa Flow gelangt war.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Das Eindringen nach &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Scapa Flow&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;war also möglich. Nur wusste man dies auf deutscher Seite nicht, da &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;SMS U 18&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;beim Verlassen von &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Scapa Flow&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;von britischen Überwasserstreitkräften durch Rammen und Artilleriebeschuss so stark beschädigt wurde, dass das Boot schließlich aufgegeben wurde und die Besatzung in Gefangenschaft gehen musste.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Das Eindringen nach Scapa Flow war also möglich. Nur wusste man dies auf deutscher Seite nicht, da SMS U 18 beim Verlassen von Scapa Flow von britischen Überwasserstreitkräften durch Rammen und Artilleriebeschuss so stark beschädigt wurde, dass das Boot schließlich aufgegeben wurde und die Besatzung in Gefangenschaft gehen musste.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die einzigen Informationen, die Emsmann zur Vefügung hatte, war eine Meldung von &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Oberleutnant zur See&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;Waldemar von &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Fischer`s [[&lt;/del&gt;SMS UB 126&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;vom 17.10.1918. Zu diesem Zeitpunkt hatte dieses Boot vor &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Scapa Flow&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;die Beobachtung machen können, dass eine Lichtsperre im &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Hoxa-Sound&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;installiert worden wäre. Aus &amp;quot;besonderer&amp;quot; Quelle - vermutlich handelte es sich dabei um Informationen, die durch Spionagetätigkeit gewonnen wurden - wurde verlautbart, dass nur die von der britischen Flotte benutzte westliche Zufahrt des Hoy-Sundes durch Sperren geschützt sei. In den anderen Zufahrten, auch nicht dem &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Hoy-Sund&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]]&lt;/del&gt;, sollten weder Netze noch [[Mine|Minen]] liegen. &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;SMS UB 116&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;ging nach einer Ergänzung der Lebensmittel und der Treibstoffvorräte am 25.10.1918 um 20:00 Uhr von &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Helgoland&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;aus in See.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die einzigen Informationen, die Emsmann zur Vefügung hatte, war eine Meldung von Oberleutnant zur See Waldemar von &lt;ins class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;Fischers &lt;/ins&gt;SMS UB 126 vom 17.10.1918. Zu diesem Zeitpunkt hatte dieses Boot vor Scapa Flow die Beobachtung machen können, dass eine Lichtsperre im Hoxa-Sound installiert worden wäre. Aus &amp;quot;besonderer&amp;quot; Quelle - vermutlich handelte es sich dabei um Informationen, die durch Spionagetätigkeit gewonnen wurden - wurde verlautbart, dass nur die von der britischen Flotte benutzte westliche Zufahrt des Hoy-Sundes durch Sperren geschützt sei. In den anderen Zufahrten, auch nicht dem Hoy-Sund, sollten weder Netze noch [[Mine|Minen]] liegen. SMS UB 116 ging nach einer Ergänzung der Lebensmittel und der Treibstoffvorräte am 25.10.1918 um 20:00 Uhr von Helgoland aus in See.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die amtliche Meldung der Britischen Admiralität zum Verlust dieses U-Bootes lautet wie folgt:&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die amtliche Meldung der Britischen Admiralität zum Verlust dieses U-Bootes lautet wie folgt:&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Um 22:21 Uhr am 28.10.1918 wurden an den Horchempfangsgeräten in &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Stanger Head&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;an der Südostecke von Flotta bzw. an der Westseite der Einfahrt nach Scapa schnell laufende Maschinen schwach gehört. Um 22:35 Uhr wurden die Geräusche als die eines Motors - möglicherweise von einem U-Boot - ausgemacht. Kein Schiff wurde erwartet und keine Lichter wurden gesehen. Die Scheinwerfer wurden angestellt, das Minenfeld wurde scharf gemacht und jeder Schiffsverkehr unterbrochen. Um 23:30 Uhr wurde ein U-Boot in der Lichtsperre gemeldet - mit Kurs unmittelbar auf die Hoxa-Haupteinfahrt. Zu dieser Zeit wurden Maschinengeräusche an den Instrumenten in Flotta Mining Hut gehört. Um 23.32 Uhr zeigten die elektrischen Melder, dass ein Boot dicht bei den &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;''[[Mine|&lt;/del&gt;Minen&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]]'' &lt;/del&gt;war. Die Minenreihe wurde gezündet, die Geräusche hörten danach auf... Bei Tagesanbruch am 29.10.1918 fand man, dass Öl an der Explosionsstelle hochkam, 58°50' N und 03°04' W. Es wurden [[Wasserbombe|Wasserbomben]] auf Grund geworfen. Große Mengen Luft und Wrackstücke kamen hoch, unter denen sich ein Marinewachmantel befand. Taucher stellten das Wrack eines U-Bootes fest, das als &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;SMS UB 116&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;ausgemacht wurde. Damit war es offiziell: Emsmann und seine Besatzung hatten es nicht geschafft. Ihr gefahrvoller Einsatz und letztlich die Hingabe ihres Lebens für das gedachte Ziel waren nicht von Erfolg gekrönt gewesen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Um 22:21 Uhr am 28.10.1918 wurden an den Horchempfangsgeräten in Stanger Head an der Südostecke von Flotta bzw. an der Westseite der Einfahrt nach Scapa schnell laufende Maschinen schwach gehört. Um 22:35 Uhr wurden die Geräusche als die eines Motors - möglicherweise von einem U-Boot - ausgemacht. Kein Schiff wurde erwartet und keine Lichter wurden gesehen. Die Scheinwerfer wurden angestellt, das Minenfeld wurde scharf gemacht und jeder Schiffsverkehr unterbrochen. Um 23:30 Uhr wurde ein U-Boot in der Lichtsperre gemeldet - mit Kurs unmittelbar auf die Hoxa-Haupteinfahrt. Zu dieser Zeit wurden Maschinengeräusche an den Instrumenten in Flotta Mining Hut gehört. Um 23.32 Uhr zeigten die elektrischen Melder, dass ein Boot dicht bei den Minen war. Die Minenreihe wurde gezündet, die Geräusche hörten danach auf... Bei Tagesanbruch am 29.10.1918 fand man, dass Öl an der Explosionsstelle hochkam, 58°50' N und 03°04' W. Es wurden [[Wasserbombe|Wasserbomben]] auf Grund geworfen. Große Mengen Luft und Wrackstücke kamen hoch, unter denen sich ein Marinewachmantel befand. Taucher stellten das Wrack eines U-Bootes fest, das als SMS UB 116 ausgemacht wurde. Damit war es offiziell: Emsmann und seine Besatzung hatten es nicht geschafft. Ihr gefahrvoller Einsatz und letztlich die Hingabe ihres Lebens für das gedachte Ziel waren nicht von Erfolg gekrönt gewesen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Besonderes Pech! Denn der &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;1. Admiralstabsoffizier&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;des Befehlshabers der Unterseeboote, Kapitänleutnant Saalwächter, teilte später in einem Brief an den Vater von Hans Joachim Emsmann mit, dass nur besondere Umstände zum Misserfolg der Unternehmung von SM UB 116 geführt hatten. Anläßlich der Waffenstillstandsverhandlungen kam Kapitänleutnant Saalwächter nämlich auch mit britischen Marineoffizieren ins Gespräch. Hierbei stellte sich heraus, daß britische Ausgucks am Nachmittag vor dem Abend, als SM UB 116 nach Scapa Flow eindringen wollte, ein U-Boot - nicht SM UB 116 - bei Kap Wrath gesichtet hatten. Man schloss auf britischer Seite daraus, dass etwas gegen &lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;[[&lt;/del&gt;Scapa Flow&lt;del class=&quot;diffchange diffchange-inline&quot;&gt;]] &lt;/del&gt;im Gange sei und verschärfte die Bewachungsmaßnahmen. Nach Meinung des britischen Offiziers hätte ansonsten die Unternehmung von SM UB 116 unter gewöhnlichen Rahmenbedingungen viel Aussicht auf Erfolg gehabt.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;+&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Besonderes Pech! Denn der 1. Admiralstabsoffizier des Befehlshabers der Unterseeboote, Kapitänleutnant Saalwächter, teilte später in einem Brief an den Vater von Hans Joachim Emsmann mit, dass nur besondere Umstände zum Misserfolg der Unternehmung von SM UB 116 geführt hatten. Anläßlich der Waffenstillstandsverhandlungen kam Kapitänleutnant Saalwächter nämlich auch mit britischen Marineoffizieren ins Gespräch. Hierbei stellte sich heraus, daß britische Ausgucks am Nachmittag vor dem Abend, als SM UB 116 nach Scapa Flow eindringen wollte, ein U-Boot - nicht SM UB 116 - bei Kap Wrath gesichtet hatten. Man schloss auf britischer Seite daraus, dass etwas gegen Scapa Flow im Gange sei und verschärfte die Bewachungsmaßnahmen. Nach Meinung des britischen Offiziers hätte ansonsten die Unternehmung von SM UB 116 unter gewöhnlichen Rahmenbedingungen viel Aussicht auf Erfolg gehabt.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;(Aus Taucher.net)&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;(Aus Taucher.net)&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt;−&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;/del&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot;&gt; &lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;|-&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class='diff-marker'&gt; &lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;|-&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Andreas</name></author>
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		<title>Andreas: Die Seite wurde neu angelegt: „{| style=&quot;background-color:#FFFFE0;border-color:black;border-width:4px;border-style:double;width:80%;align:center&quot; |- | || colspan=&quot;3&quot; | [[Datei:Unbenannt.jpg|Unb…“</title>
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[[Datei:Unbenannt.jpg|Unbenannt.jpg]] '''Hans-Joachim Emsmann'''&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| || colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans-Joachim Emsmann wurde am 20.06.1892 geboren. Er selbst war 1910 mit 18 Jahren als [[Seekadett]] in die [[Kaiserliche Marine]] eingetreten und hatte noch vor Beginn des 1. Weltkrieges, auf dem Linienschiff ''[[SMS Thüringen]]'' dienend, sein Offizierspatent erhalten. Nach seiner Beförderung zum [[Oberleutnant zur See]] kam er auf die Panzerkorvette ''[[SMS Württemberg]]'', um hier seinen Torpedooffizierslehrgang zu absolvieren. Dieser gefiel ihm ausnehmend gut und sollte den Grundstein für seinen späteren Wunsch zum Übertritt zur U-Waffe legen. Doch erst kam er noch zur III. Minensuch-Division, wo er einen Monat als [[Wachoffizier]] auf einem Minensucher eingesetzt wurde, um dann wiederum für einen Monat bei der XV. Torpedoboots-Halbflottille als [[Wachoffizier]] auf einem Torpedoboot zu fahren. Sein erstes eigenständiges Kommando führte er ab Juni 1916 auf dem zur I. Handelsschutz-Halbflottille gehörenden Minensucher ''[[SMS M 32]]''. Nach über einem Jahr hatte er es im September 1917 geschafft und kam auf die U-Bootschule [[Kiel]]. Dort erhielt er auf dem U-Boothebeschiff ''[[SMS Vulkan]]'' seine Kommandantenausbildung. Der Januar 1918 begrüßte ihn als fertigen U-Bootkommandanten, so dass er sofort das Schulboot [[SMS UB 5]] als [[Kommandant]] übernehmen konnte. Am 28.02.1918 erhielt er sein erstes Frontboot: das zur U-Flottille Flandern gehörige [[SMS UB 10]] - bisher unter dem Kommando von [[Oberleutnant zur See]] Fritz von Twardowski. Hiermit fuhr er zwischen dem 17.03.1918 und dem 14.05.1918 drei Einsätze an der englischen Ostküste. Ohne selbst zum Schuss zu kommen, konnten gegnerische Suchdrachen das Deck des U-Bootes schwer beschädigen. Doch Emsmann schaffte es, sein Boot aus den Fängen der Suchdrachen zu winden und wieder nach Hause zurückzukehren. Das Kommando über [[SMS UB 10]] gab er am 17.05.1918 an [[Oberleutnant zur See|Oberleutnant zur See der Reserve]] Willy Stüben ab und erhielt schon am nächsten Tag ein anderes Frontboot der U-Flottille Flandern: [[SMS UB 40]] -bisher unter dem Kommando von [[Oberleutnant zur See]] Karl Dobberstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hiermit führte er zwei Feindfahrten an die englische Ostküste durch. Während der letzten Feindfahrt löste Emsmann am 30.07.1918 südlich der [[Humber-Mündung]] einen Torpedo auf einen Einzelfahrer. Der Torpedo ging vorbei und alarmierte die Besatzung des Dampfers. Diese riefen einen britischen Zerstörer zu Hilfe, der [[SMS UB 40]] einige [[Wasserbombe|Wasserbomben]] aufs Haupt warf. Zwei dieser [[Wasserbombe|Wasserbomben]] verursachten einen schweren Wassereinbruch im Maschinenraum und starke Schäden an den Akkumulatoren der E-Maschine. Emsmann gelang es trotzdem, sein Boot nach Hause zu bringen. Bis dato hatte er damit 26 Schiffe mit insgesamt 9.238 [[BRT]] - meist Fahrzeuge der britischen Fischereiflotte versenken können. Außerdem hatte er zwei weitere Schiffe mit insgesamt 3.162 [[BRT]] schwer beschädigt. Dafür wurde er mit dem [[Eisernes Kreuz 2. Klasse 1914|Eisernen Kreuz 2. Klasse]] und dem [[Hamburger Hanseatenkreuz]] ausgezeichnet. Da das Boot wegen der erlittenen Schäden langfristig nach [[Brügge]] in die Werft mußte, gab Emsmann das Kommando über [[SMS UB 40]] am 31.07.1918 ab. Sein nächstes Kommando war ab dem 4.10.1918 [[SMS UB 116]]. Die erste Feindfahrt mit dem neuen Boot begann am 15.10.1918. [[SMS UB 116]] lief aus [[Wilhelmshaven]] auf dem Ostweg aus, um die englische Ostküste anzusteuern. Am 21. Oktober erhielt das Boot aber die Funkmeldung, dass der Handelskrieg gegen den Feind eingestellt worden wäre, weshalb [[SMS UB 116]] den deutschen Flottenstützpunkt auf [[Helgoland]] anlief und am 24.10.1918 dort auch festmachte. Was war passiert? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im deutschen Oberkommando war man sich des baldigen Kriegsendes bewusst. Um einen Frieden zu ehrenvollen Bedingungen und nicht als Unterlegener zu ermöglichen, sollte die gesamte deutsche Hochseeflotte mit allen Einheiten einen letzten großen Schlag gegen Großbritannien führen. Da U-Boote ungesehen ins Operationsgebiet marschieren konnten, sollten sie die Speerspitze des deutschen Angriffs bilden. Weil U-Boote nicht so schnell fahren konnten wie die deutschen Überwasserschiffe, sollten sie schon mal einige Tage im voraus in See gehen, um zur Stunde X zuschlagen zu können. Auf strategisch besonders wichtige Ziele wurden freiwillige Besatzungen angesetzt - alle sehr wohl wissend um die besondere Gefährlichkeit ihres Einsatzes. Auf das wichtigste Ziel - den Hafen der britischen Home Fleet - wurde Emsmann und seine Besatzung angesetzt. Am 23.10.1918 erhielt er vom Befehlshaber der U-Boote des Befehl:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''...möglichst in der Nacht vom 28./29., sonst 29./30. 10., die englische Linienschiffsflotte in [[Scapa Flow]] unter vollem Bootseinsatz anzugreifen, um den Feind vor der Entscheidungsschlacht zu schwächen.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine solche Unternehmung war bisher nur einmal versucht worden, als im November 1914 [[Kapitänleutnant]] Heinrich von Henning`s [[SMS U 18]] durch den [[Hoxa-Sund]] in die Bucht von [[Scapa Flow]] gelangt war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Eindringen nach [[Scapa Flow]] war also möglich. Nur wusste man dies auf deutscher Seite nicht, da [[SMS U 18]] beim Verlassen von [[Scapa Flow]] von britischen Überwasserstreitkräften durch Rammen und Artilleriebeschuss so stark beschädigt wurde, dass das Boot schließlich aufgegeben wurde und die Besatzung in Gefangenschaft gehen musste.&lt;br /&gt;
Die einzigen Informationen, die Emsmann zur Vefügung hatte, war eine Meldung von [[Oberleutnant zur See]] Waldemar von Fischer`s [[SMS UB 126]] vom 17.10.1918. Zu diesem Zeitpunkt hatte dieses Boot vor [[Scapa Flow]] die Beobachtung machen können, dass eine Lichtsperre im [[Hoxa-Sound]] installiert worden wäre. Aus &amp;quot;besonderer&amp;quot; Quelle - vermutlich handelte es sich dabei um Informationen, die durch Spionagetätigkeit gewonnen wurden - wurde verlautbart, dass nur die von der britischen Flotte benutzte westliche Zufahrt des Hoy-Sundes durch Sperren geschützt sei. In den anderen Zufahrten, auch nicht dem [[Hoy-Sund]], sollten weder Netze noch [[Mine|Minen]] liegen. [[SMS UB 116]] ging nach einer Ergänzung der Lebensmittel und der Treibstoffvorräte am 25.10.1918 um 20:00 Uhr von [[Helgoland]] aus in See. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die amtliche Meldung der Britischen Admiralität zum Verlust dieses U-Bootes lautet wie folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 22:21 Uhr am 28.10.1918 wurden an den Horchempfangsgeräten in [[Stanger Head]] an der Südostecke von Flotta bzw. an der Westseite der Einfahrt nach Scapa schnell laufende Maschinen schwach gehört. Um 22:35 Uhr wurden die Geräusche als die eines Motors - möglicherweise von einem U-Boot - ausgemacht. Kein Schiff wurde erwartet und keine Lichter wurden gesehen. Die Scheinwerfer wurden angestellt, das Minenfeld wurde scharf gemacht und jeder Schiffsverkehr unterbrochen. Um 23:30 Uhr wurde ein U-Boot in der Lichtsperre gemeldet - mit Kurs unmittelbar auf die Hoxa-Haupteinfahrt. Zu dieser Zeit wurden Maschinengeräusche an den Instrumenten in Flotta Mining Hut gehört. Um 23.32 Uhr zeigten die elektrischen Melder, dass ein Boot dicht bei den ''[[Mine|Minen]]'' war. Die Minenreihe wurde gezündet, die Geräusche hörten danach auf... Bei Tagesanbruch am 29.10.1918 fand man, dass Öl an der Explosionsstelle hochkam, 58°50' N und 03°04' W. Es wurden [[Wasserbombe|Wasserbomben]] auf Grund geworfen. Große Mengen Luft und Wrackstücke kamen hoch, unter denen sich ein Marinewachmantel befand. Taucher stellten das Wrack eines U-Bootes fest, das als [[SMS UB 116]] ausgemacht wurde. Damit war es offiziell: Emsmann und seine Besatzung hatten es nicht geschafft. Ihr gefahrvoller Einsatz und letztlich die Hingabe ihres Lebens für das gedachte Ziel waren nicht von Erfolg gekrönt gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonderes Pech! Denn der [[1. Admiralstabsoffizier]] des Befehlshabers der Unterseeboote, Kapitänleutnant Saalwächter, teilte später in einem Brief an den Vater von Hans Joachim Emsmann mit, dass nur besondere Umstände zum Misserfolg der Unternehmung von SM UB 116 geführt hatten. Anläßlich der Waffenstillstandsverhandlungen kam Kapitänleutnant Saalwächter nämlich auch mit britischen Marineoffizieren ins Gespräch. Hierbei stellte sich heraus, daß britische Ausgucks am Nachmittag vor dem Abend, als SM UB 116 nach Scapa Flow eindringen wollte, ein U-Boot - nicht SM UB 116 - bei Kap Wrath gesichtet hatten. Man schloss auf britischer Seite daraus, dass etwas gegen [[Scapa Flow]] im Gange sei und verschärfte die Bewachungsmaßnahmen. Nach Meinung des britischen Offiziers hätte ansonsten die Unternehmung von SM UB 116 unter gewöhnlichen Rahmenbedingungen viel Aussicht auf Erfolg gehabt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Aus Taucher.net)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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		<author><name>Andreas</name></author>
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