Aktionen

Unteroffizierslehrgang: Unterschied zwischen den Versionen

Aus U-Boot-Archiv Wiki

 
(3 dazwischenliegende Versionen desselben Benutzers werden nicht angezeigt)
Zeile 1: Zeile 1:
{| style="background-color:#FFFFE0;border-color:black;border-width:3px;border-style:double;width:80%;align:center"
+
{| style="background-color:#FFFFE0;border-color:black;border-width:3px;border-style:double;width:100%;align:center"
 
|-
 
|-
| style="width:2%" |
+
| || colspan="3" |  
 +
 
 +
{| class="wikitable"
 
|-
 
|-
| || colspan="3" | Leider finde ich keine genauen Hinweise zu diesem Thema. Sollten sie Hinweise zum Ablauf dieses Lehrgangs haben, können Sie mich gerne kontaktieren. Danke.
+
| style="width:25%" |
 +
| style="width:75%" |
 
|-
 
|-
| || colspan="3" | Wichtig währen:
+
! Datenblatt
 +
! '''Unteroffizierslehrgang'''
 
|-
 
|-
| || colspan="3" | Was wurde gelehrt ?
+
| ||
 +
|-
 +
| ||
 +
|-
 +
| colspan="3" | Der Unteroffizierslehrgang war die entscheidende Hürde für Mannschaftsdienstgrade (wie den Obermatrosen), um in das Unteroffizierskorps der Reichsmarine oder Kriegsmarine aufzusteigen. Er transformierte einen Fachspezialisten in einen militärischen Vorgesetzten.
 +
|-
 +
| ||
 +
|-
 +
| ||
 +
|-
 +
! colspan="3" | Zielsetzung und Status
 +
|-
 +
| ||
 +
|-
 +
| colspan="3" | Der Lehrgang diente der Ausbildung zum Maat. Die Teilnehmer wurden für die Dauer des Kurses meist an eine Marineunteroffizierslehrabteilung (beispielsweise die II. Marine-Unteroffizierslehrabteilung in Glückstadt) kommandiert. Voraussetzung war eine überdurchschnittliche fachliche Eignung und die charakterliche Bewährung im Kompaniedienst oder an Bord.
 +
|-
 +
| ||
 +
|-
 +
! colspan="3" | Inhalte in der Reichsmarine
 +
|-
 +
| ||
 +
|-
 +
| colspan="3" | In der Reichsmarine war der Lehrgang aufgrund der personellen Verknappung durch den Versailler Vertrag extrem selektiv:
 +
|-
 +
| colspan="3" | Menschenführung: Intensive Schulung in der Erziehung und Führung von Untergebenen gemäß der Marine-Dienstvorschrift Nummer 293 (Bordordnung).
 +
|-
 +
| colspan="3" | Infanteristische Qualifikation: Ausbildung zum Gruppenführer, um Rekruten in der Grundausbildung oder im Schützenlehrgang anleiten zu können.
 +
|-
 +
| colspan="3" | Militärisches Recht: Vermittlung von Grundkenntnissen in der Disziplinarstrafordnung und im Beschwerdewesen.
 +
|-
 +
| ||
 +
|-
 +
! colspan="3" | Erweiterung in der Kriegsmarine
 +
|-
 +
| ||
 +
|-
 +
| colspan="3" | Mit dem Fokus auf die U-Boote wurde der Lehrgang um psychologische Komponenten ergänzt:
 +
|-
 +
| colspan="3" | Belastbarkeit: Training für das Führen einer Gruppe unter den extremen Bedingungen einer Feindfahrt (Enge, Luftmangel, Wasserbombenverfolgung).
 +
|-
 +
| colspan="3" | Spezialisierung: Der Lehrgang bildete die Basis, um anschließend fachspezifische Kurse wie den Steuermannsmaatschüler-Lehrgang oder technische Einweisungen am F-Gerät (Fahrgerät) zu besuchen.
 +
|-
 +
| ||
 
|-
 
|-
| || colspan="3" | Wie sah der Ablauf aus ?
+
! colspan="3" | Bedeutung für die U-Boot-Waffe
 
|-
 
|-
| || colspan="3" | Gab es Lehrpläne ?
+
| ||
 
|-
 
|-
| || colspan="3" | E-Mail: '''ubootarchivwiki@gmail.com'''
+
| colspan="3" | Für die Seeoffiziere war der Absolvent dieses Lehrgangs der wichtigste Partner in der täglichen Dienstgestaltung. Ein frisch beförderter Maat übernahm die Verantwortung für einen Abschnitt im Boot und entlastete den Wachoffizier in der unmittelbaren Aufsicht über die Personalreserve. In den Stützpunkten (wie dem U-Stützpunkt Bergen) stellten diese Unteroffiziere das Rückgrat der militärischen Ordnung dar.
 
|-
 
|-
 
| ||
 
| ||
 +
|-
 +
| ||
 +
|-
 +
! colspan="3" | Quellenangabe
 +
|-
 +
| ||
 +
|-
 +
| Bundesarchiv, Signatur RM 11 || colspan="3" | Schiffsstamm- und Ausbildungseinheiten. [https://www.bundesarchiv.de/im-archiv-recherchieren/archivgut-recherchieren/recherchesysteme/invenio/| Direktrecherche Invenio]. Enthält Lehrgangspläne und Prüfungsrichtlinien für Unteroffizieranwärter.
 +
|-
 +
| ||
 +
|-
 +
! colspan="3" |
 +
|-
 +
| ||
 +
|-
 +
| colspan="3" | Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
 +
|-
 +
| ||
 +
|-
 +
| colspan="3" | >>>>U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki<<<<
 +
|-
 +
| || colspan="3" | '''<small>ubootarchivwiki@gmail.com - Andreas Angerer 39028 Magdeburg Postfach 180132</small>'''
 
|-
 
|-
 
|}
 
|}

Aktuelle Version vom 1. Februar 2026, 14:16 Uhr

Datenblatt Unteroffizierslehrgang
Der Unteroffizierslehrgang war die entscheidende Hürde für Mannschaftsdienstgrade (wie den Obermatrosen), um in das Unteroffizierskorps der Reichsmarine oder Kriegsmarine aufzusteigen. Er transformierte einen Fachspezialisten in einen militärischen Vorgesetzten.
Zielsetzung und Status
Der Lehrgang diente der Ausbildung zum Maat. Die Teilnehmer wurden für die Dauer des Kurses meist an eine Marineunteroffizierslehrabteilung (beispielsweise die II. Marine-Unteroffizierslehrabteilung in Glückstadt) kommandiert. Voraussetzung war eine überdurchschnittliche fachliche Eignung und die charakterliche Bewährung im Kompaniedienst oder an Bord.
Inhalte in der Reichsmarine
In der Reichsmarine war der Lehrgang aufgrund der personellen Verknappung durch den Versailler Vertrag extrem selektiv:
Menschenführung: Intensive Schulung in der Erziehung und Führung von Untergebenen gemäß der Marine-Dienstvorschrift Nummer 293 (Bordordnung).
Infanteristische Qualifikation: Ausbildung zum Gruppenführer, um Rekruten in der Grundausbildung oder im Schützenlehrgang anleiten zu können.
Militärisches Recht: Vermittlung von Grundkenntnissen in der Disziplinarstrafordnung und im Beschwerdewesen.
Erweiterung in der Kriegsmarine
Mit dem Fokus auf die U-Boote wurde der Lehrgang um psychologische Komponenten ergänzt:
Belastbarkeit: Training für das Führen einer Gruppe unter den extremen Bedingungen einer Feindfahrt (Enge, Luftmangel, Wasserbombenverfolgung).
Spezialisierung: Der Lehrgang bildete die Basis, um anschließend fachspezifische Kurse wie den Steuermannsmaatschüler-Lehrgang oder technische Einweisungen am F-Gerät (Fahrgerät) zu besuchen.
Bedeutung für die U-Boot-Waffe
Für die Seeoffiziere war der Absolvent dieses Lehrgangs der wichtigste Partner in der täglichen Dienstgestaltung. Ein frisch beförderter Maat übernahm die Verantwortung für einen Abschnitt im Boot und entlastete den Wachoffizier in der unmittelbaren Aufsicht über die Personalreserve. In den Stützpunkten (wie dem U-Stützpunkt Bergen) stellten diese Unteroffiziere das Rückgrat der militärischen Ordnung dar.
Quellenangabe
Bundesarchiv, Signatur RM 11 Schiffsstamm- und Ausbildungseinheiten. Direktrecherche Invenio. Enthält Lehrgangspläne und Prüfungsrichtlinien für Unteroffizieranwärter.
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
>>>>U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki<<<<
ubootarchivwiki@gmail.com - Andreas Angerer 39028 Magdeburg Postfach 180132