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3. Zerstörerdivision: Unterschied zwischen den Versionen

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Nach der Indienststellung der ersten Zerstörerneubauten im Frühjahr 1937 wurde zu deren Führung am 27.03.1937 die 1. Zerstörer-Division gebildet. Ihr folgten in den folgenden Monaten 8 weitere Zerstörer-Divisionen. Am 26.10. bzw. 01.11.1938 entstanden durch Zusammenlegung von jeweils zwei Zerstörer-Divisionen die 1., 2. und 4. Zerstörer-Flottille. Diese sollten aus jeweils sechs Zerstörern bestehen. Die 3. Zerstörerflottille entstand am 01.12.1939, die 5. und 6. Zerstörerflottille am 18.04.1940 und am 01.12.1940 die 8. Zerstörer-Flottille.  
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| colspan="3" | Umgliederung: Im Zuge der Neuordnung der Zerstörerkräfte am 01.12.1939 wurde die Division aufgelöst bzw. ihre Boote wurden in die neu geschaffene 5. Zerstörerflottille (für Z 14 und Z 15) sowie die 2. Zerstörerflottille (für Z 16) überführt.
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Aktuelle Version vom 3. Februar 2026, 16:05 Uhr

Datenblatt 3. Zerstörerdivision
Die 3. Zerstörerdivision (3. Z-Div) war ein operativer Verband der Zerstörerkräfte, der insbesondere in der Frühphase des Zweiten Weltkriegs eine Schlüsselrolle bei der Besetzung Norwegens spielte. Für die U-Boot-Waffe ist diese Einheit relevant, da sie den Weg für die späteren U-Boot-Stützpunkte im Norden ebnete und viele ihrer Offiziere später eng mit der U-Boot-Führung zusammenarbeiteten.
Entstehung, Struktur und Ende
Aufstellung: Formiert am 01.12.1938 als Teil der neuen Zerstörer-Struktur der Kriegsmarine.
Zusammensetzung: Die Division bestand (gemäß Lexikon der Wehrmacht) aus den Zerstörern des Typs 1934 A:
Z 14 Friedrich Ihn
Z 15 Erich Steinbrinck
Z 16 Friedrich Eckoldt
Umgliederung: Im Zuge der Neuordnung der Zerstörerkräfte am 01.12.1939 wurde die Division aufgelöst bzw. ihre Boote wurden in die neu geschaffene 5. Zerstörerflottille (für Z 14 und Z 15) sowie die 2. Zerstörerflottille (für Z 16) überführt.
Unterscheidung: Die oft genannte 3. Zerstörerflottille (Narvik-Einsatz) war ein eigenständiger Verband, der zeitgleich aus den Booten Z 17 bis Z 22 gebildet wurde.
Relevanz für die U-Boot-Waffe
Ausbildung der Kommandanten: Die 3. Z-Div diente als „Härteschule“. Viele Seeoffiziere der Crews 37a und 38 absolvierten hier ihre Wachoffizierszeit, bevor sie zur U-Boot-Waffe wechselten. Die Erfahrungen im schnellen Torpedokampf und in der Nachtnavigation waren für spätere U-Boot-Einsätze essenziell.
Geleitschutz: Während der ersten Kriegsmonate (1939) sicherten die Boote der 3. Division U-Boot-Verlegungen in der Nordsee und den Ostseezugängen gegen britische Seestreitkräfte.
Technologietransfer: Da Zerstörer und U-Boote ähnliche Antriebskomponenten (Hochdruck-Heißdampf bzw. komplexe E-Anlagen) nutzten, kamen viele fähige Leitende Ingenieure (LI) der U-Boot-Waffe ursprünglich von Einheiten wie Z 14.
Quellenangabe
BArch RM 10 Führer der Zerstörer. Kriegstagebücher der Boote Z 14 bis Z 16 sowie der Divisionsführung.
BArch RM 6 OKM. Dokumentiert die Aufstellungs- und Umgliederungsbefehle vom 01.12.1938 und 01.12.1939.
Lexikon der Wehrmacht → 3. Zerstörerdivision
Literaturverweise
Marinedienstvorschrift Nr. 32 Bestimmungen für die personelle Verwaltung der Kriegsmarine
Hans J. Koop / Klaus-Peter Schmolke Die deutschen Zerstörer 1935–1945. Bernard & Graefe Verlag.
Walter Lohmann / Hans H. Hildebrand Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945. (Band 2, Kapitel Zerstörer).
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
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