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Luftflotte 5: Unterschied zwischen den Versionen

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| colspan="3" | Der Stab der Luftflotte 5 wurde am 12.04.1940 in Hamburg aufgestellt. Anschließend verlegte der Stab nach Oslo in Norwegen. Neben Angriffen auf Schiffsziele flog die Luftflotte 5 im Sommer und Herbst 1941 Angriffe gegen England. Nach Beginn des deutschen Angriffs auf Russland am 22.06.1941 wurde die Luftflotte 5 zur Unterstützung der deutsch-finnischen Heeresverbände an der Lappland- und Karelienfront eingesetzt. Hinzu kamen Einsätze gegen die Nordmeergeleitzüge. Im September 1944 wurde der Stab der Luftflotte 5 mit dem Luftgaukommando Norwegen vereinigt ind in Kommandierender General der Deutschen Luftwaffe in Norwegen umbenannt.
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| colspan="2" | Die Luftflotte 5 wurde am 12.04.1940 in Hamburg aufgestellt und unmittelbar nach der Besetzung Norwegens nach Oslo verlegt. Sie war der zentrale Luftwaffenverband für den gesamten nordeuropäischen Raum. Neben Offensivoperationen gegen Nordengland und Schottland (1940/41) lag ihr Schwerpunkt ab Juni 1941 auf der Unterstützung der Heeresverbände an der Eismeer- und Lapplandfront sowie der Bekämpfung der alliierten Nordmeergeleitzüge. Im September 1944 wurde der Stab mit dem Luftgaukommando Norwegen verschmolzen und in die Dienststelle „Kommandierender General der Deutschen Luftwaffe in Norwegen“ umbenannt.
 
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| Geleitzüge: || colspan="3" | Koordinierte Bekämpfung der PQ/QP-Konvois durch Sturzkampf- und Torpedoflieger (z.B. KG 26 und KG 30).
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Aktuelle Version vom 10. März 2026, 14:22 Uhr

Verband Luftflotte 5
Die Luftflotte 5 wurde am 12.04.1940 in Hamburg aufgestellt und unmittelbar nach der Besetzung Norwegens nach Oslo verlegt. Sie war der zentrale Luftwaffenverband für den gesamten nordeuropäischen Raum. Neben Offensivoperationen gegen Nordengland und Schottland (1940/41) lag ihr Schwerpunkt ab Juni 1941 auf der Unterstützung der Heeresverbände an der Eismeer- und Lapplandfront sowie der Bekämpfung der alliierten Nordmeergeleitzüge. Im September 1944 wurde der Stab mit dem Luftgaukommando Norwegen verschmolzen und in die Dienststelle „Kommandierender General der Deutschen Luftwaffe in Norwegen“ umbenannt.
Entstehung, Funktion und Aufgaben
Aufstellung: 12.04.1940 in Hamburg; Verlegung nach Oslo (Norwegen).
Aufgabe: Luftverteidigung Norwegens; Unterstützung der Erdkämpfe in Lappland; Seekriegführung im Nordmeer; Aufklärung.
Struktur: Umfasste Kampf-, Jagd-, Stuka- und Fernaufklärungsverbände sowie Seefliegerkräfte.
Ende 1944: September 1944 Umbenennung in Kommandierender General der Deutschen Luftwaffe in Norwegen.
Operativer Werdegang
England 1940: Angriffe gegen britische Flottenstützpunkte und Industriezentren von norwegischen und dänischen Basen aus.
Eismeerfront: Massive Einsätze gegen die Häfen von Murmansk und Archangelsk sowie zur Unterstützung der Gebirgsjäger.
Geleitzüge: Koordinierte Bekämpfung der PQ/QP-Konvois durch Sturzkampf- und Torpedoflieger (z.B. KG 26 und KG 30).
Relevanz für die U-Boot-Waffe
Fernaufklärung: Die Fernaufklärer der Luftflotte 5 (z.B. Fw 200 „Condor“) lieferten dem BdU entscheidende Zieldaten über Konvois im Nordatlantik.
Jagdschutz: Sicherung der U-Boot-Stützpunkte (Trondheim, Bergen, Narvik) gegen alliierte Bomberangriffe.
Kooperation: Enge taktische Zusammenarbeit bei der Bekämpfung der Nordmeerkonvois (Unternehmen Rösselsprung).
Quellenverweise - | Invenio Online-Recherche
BArch RL 7 Luftwaffenkommando: Akten über die strategische Planung und Umgliederung der Luftflotte 5.
BArch RM 7 Seekriegsleitung: Berichte über die Zusammenarbeit zwischen Marineoberkommando Norwegen und der Luftflotte 5.
BArch PERS 6 Personalakten: Werdegänge der Oberbefehlshaber (u.a. Generaloberst Stumpff, Generaloberst Keller).
Literaturverweise
Dierich, Wolfgang „Die Verbände der Luftwaffe 1935–1945“ (Stammtafeln und Einsatzgebiete).
Maier, Klaus A. „Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg“ (Band 2: Der Seekrieg im Norden).
Lohmann / Hildebrand „Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945“ (Band II, Kapitel: Die Luftwaffe im Seekrieg).
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
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