Aktionen

14. U-Jagdflottille: Unterschied zwischen den Versionen

Aus U-Boot-Archiv Wiki

 
(2 dazwischenliegende Versionen desselben Benutzers werden nicht angezeigt)
Zeile 1: Zeile 1:
{| style="background-color:#FFFFE0;border-color:black;border-width:3px;border-style:double;width:80%;align:center"
+
{| style="background-color:#FFFFE0;border-color:black;border-width:3px;border-style:double;width:100%;align:center"
 
|-
 
|-
| style="width:2%" |
+
| || colspan="3" |
 +
 
 +
{| class="wikitable" style="width:100%; table-layout:fixed;"
 
|-
 
|-
| || colspan="3" | Die '''14. U-Jagdflottille''' wurde 1940 aus der 13. Unterseebootsjagdgruppe von Stavanger aus aufgestellt. Im Januar 1942 nach Westfrankreich verlegt und an der französischen Atlantikküste eingesetzt. Nach der Invasion der Alliierten in der Normandie im Juni 1944 verblieb die Flottille in St. Nazaire und dem Seekommandanten unterstellt. Zeitweise wurden Flottillenangehörige zum Landeinsatz herangezogen. Bei der Kapitulation aufgelöst.
+
| style="width:25%" |
 +
| style="width:75%" |
 
|-
 
|-
| || colspan="3" | '''Operationen:'''
+
! Verband
 +
! '''14. U-Jagdflottille'''
 
|-
 
|-
| || colspan="3" | 1941 - Norwegen/Stavanger.
+
| ||
 +
|-
 +
| colspan="2" | Die 14. U-Jagdflottille wurde 1940 in Stavanger aus der 13. U-Jagdgruppe aufgestellt. Nach Einsätzen in Norwegen verlegte sie im Januar 1942 an die französische Atlantikküste (Lorient/Auray). Hauptaufgabe war die U-Boot-Sicherung und der Geleitschutz. Nach der Invasion im Juni 1944 verblieb die Flottille in der Festung Lorient und wurde dem Seekommandanten unterstellt. Teile des Personals wurden zum infanteristischen Landeinsatz herangezogen. Die Auflösung erfolgte mit der Kapitulation im Mai 1945.
 +
|-
 +
| ||
 +
|-
 +
! colspan="3" | Entstehung, Funktion und Aufgaben
 +
|-
 +
| ||
 +
|-
 +
| Aufstellung: || colspan="3" | 1940; hervorgegangen aus der 13. U-Jagdgruppe (Stavanger).
 +
|-
 +
| Aufgabe: || colspan="3" | U-Boot-Abwehr; Geleitsicherung; Küstenschutz; Marine-Infanterie-Einsatz.
 +
|-
 +
| Unterstellung: || colspan="3" | 4. Sicherungs-Division; ab 1944 Seekommandant Lorient.
 +
|-
 +
| Ende 1945: || colspan="3" | Mai 1945; Auflösung nach der Kapitulation in Frankreich.
 +
|-
 +
| ||
 +
|-
 +
! colspan="3" | Operationen und Standorte
 +
|-
 +
| ||
 +
|-
 +
| 1941: || colspan="3" | Norwegen (Raum Stavanger) zur Sicherung der Nordmeer-Routen.
 +
|-
 +
| 1942–1944: || colspan="3" | Westküste Frankreichs; Einsatzhäfen primär Lorient und Auray.
 +
|-
 +
| 1944–1945: || colspan="3" | Nach der Invasion verblieb die Flottille im eingeschlossenen Lorient.
 +
|-
 +
| ||
 +
|-
 +
! colspan="3" | Relevanz für die U-Boot-Waffe
 
|-
 
|-
| || colspan="3" | 1942 - 1944 - Westküste Frankreichs. Bis zur Invasion in der Regel von Lorient und Auray aus eingesetzt.
+
| ||
 
|-
 
|-
| || colspan="3" | 1944 - 1945 - Nach der Invasion verblieb die Flotte in Lorient und wurde dort dem Seekommandanten unterstellt.
+
| Bunkerschutz: || colspan="3" | Sicherung der Ansteuerungswerge für die 2. und 10. U-Flottille in Lorient.
 
|-
 
|-
| ||  
+
| Begleitschutz: || colspan="3" | Schutz ein- und auslaufender Front-U-Boote gegen feindliche U-Jagd.
 
|-
 
|-
| || colspan="3" | Aus Lexikon der Wehrmacht [https://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Gliederungen/Sicherungsflott/unterseebootsjagdflottillen.htm | → 14. U-Jagdflottille]
+
| Festung: || colspan="3" | Verteidigung der U-Boot-Bunker "Keroman" durch Personal im Landeinsatz.
 
|-
 
|-
 
| ||
 
| ||
 +
|-
 +
! colspan="3" | Quellenverweise - [https://invenio.bundesarchiv.de | Invenio Online-Recherche]
 
|-
 
|-
 
| ||
 
| ||
 
|-
 
|-
 +
| BArch RM 65 || colspan="3" | U-Jagdflottillen: Kriegstagebücher der 14. U-Jagdflo.
 +
|-
 +
| BArch RM 45-III || colspan="3" | Admiral franz. Atlantikküste: Akten über Sicherungsverbände Lorient.
 +
|-
 +
| BArch PERS 6 || colspan="3" | Personalakten: Werdegänge der Flottillenchefs (z. B. Peter Reischauer).
 +
|-
 +
| ||
 +
|-
 +
! colspan="3" | Literaturverweise
 +
|-
 +
| ||
 +
|-
 +
| Lohmann / Hildebrand || colspan="3" | „Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945“ (Band II: Sicherungsstreitkräfte).
 +
|-
 +
| Gröner, Erich || colspan="3" | „Die deutschen Kriegsschiffe 1815–1945“ (Band 8: Hilfsschiffe/U-Jäger).
 +
|-
 +
| Wegner, Günter || colspan="3" | „Stellenbesetzung der deutschen Marine 1848–1945“.
 +
|-
 +
| ||
 +
|-
 +
| style="text-align:center" colspan="3" | Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
 +
|-
 +
! colspan="3" |
 +
|-
 +
| ||
 +
|-
 +
| style="text-align:center" colspan="3" | [mailto:ubootarchivwiki@gmail.com ubootarchivwiki@gmail.com] - Andreas Angerer 39028 Magdeburg Postfach 180132
 +
|-
 +
|}
 
|}
 
|}

Aktuelle Version vom 13. März 2026, 07:06 Uhr

Verband 14. U-Jagdflottille
Die 14. U-Jagdflottille wurde 1940 in Stavanger aus der 13. U-Jagdgruppe aufgestellt. Nach Einsätzen in Norwegen verlegte sie im Januar 1942 an die französische Atlantikküste (Lorient/Auray). Hauptaufgabe war die U-Boot-Sicherung und der Geleitschutz. Nach der Invasion im Juni 1944 verblieb die Flottille in der Festung Lorient und wurde dem Seekommandanten unterstellt. Teile des Personals wurden zum infanteristischen Landeinsatz herangezogen. Die Auflösung erfolgte mit der Kapitulation im Mai 1945.
Entstehung, Funktion und Aufgaben
Aufstellung: 1940; hervorgegangen aus der 13. U-Jagdgruppe (Stavanger).
Aufgabe: U-Boot-Abwehr; Geleitsicherung; Küstenschutz; Marine-Infanterie-Einsatz.
Unterstellung: 4. Sicherungs-Division; ab 1944 Seekommandant Lorient.
Ende 1945: Mai 1945; Auflösung nach der Kapitulation in Frankreich.
Operationen und Standorte
1941: Norwegen (Raum Stavanger) zur Sicherung der Nordmeer-Routen.
1942–1944: Westküste Frankreichs; Einsatzhäfen primär Lorient und Auray.
1944–1945: Nach der Invasion verblieb die Flottille im eingeschlossenen Lorient.
Relevanz für die U-Boot-Waffe
Bunkerschutz: Sicherung der Ansteuerungswerge für die 2. und 10. U-Flottille in Lorient.
Begleitschutz: Schutz ein- und auslaufender Front-U-Boote gegen feindliche U-Jagd.
Festung: Verteidigung der U-Boot-Bunker "Keroman" durch Personal im Landeinsatz.
Quellenverweise - | Invenio Online-Recherche
BArch RM 65 U-Jagdflottillen: Kriegstagebücher der 14. U-Jagdflo.
BArch RM 45-III Admiral franz. Atlantikküste: Akten über Sicherungsverbände Lorient.
BArch PERS 6 Personalakten: Werdegänge der Flottillenchefs (z. B. Peter Reischauer).
Literaturverweise
Lohmann / Hildebrand „Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945“ (Band II: Sicherungsstreitkräfte).
Gröner, Erich „Die deutschen Kriegsschiffe 1815–1945“ (Band 8: Hilfsschiffe/U-Jäger).
Wegner, Günter „Stellenbesetzung der deutschen Marine 1848–1945“.
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
ubootarchivwiki@gmail.com - Andreas Angerer 39028 Magdeburg Postfach 180132