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Alberich: Unterschied zwischen den Versionen

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Die Alberich-Beschichtung bestand aus einer Gummimasse, die die ''[[Radar]]''- und ''[[Asdic]]''-Strahlung so absorbieren und ablenken sollte, dass das U-Boot nicht wahrzunehmen war. Vor allem die Teile, die über die Wasseroberfläche ragten wie Turm und Schnorchel wurden mit der Masse überzogen. Ähnlich wie beim Zimmerit wurde der Oberfläche eine waffelartige Struktur gegeben, die für eine Ablenkung der Ortungsstrahlen sorgten. So wurden sie nicht zum Radarempfänger zurückgeworfen. Probleme mit dem Kleber, der sich im Seewasser zu schnell auflöste, ließen bis Kriegsende keinen Masseneinsatz zu.
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In der Niebelungensage besaß der Zwerg Alberich eine Tarnkappe mit der er sich unsichtbar machen konnte. Diese Tarnkappe soll dem Zwerg dazu gedient haben, den Nibelungenhort (Schatz) zu bewachen.
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'''U-Boote mit der Alberich-Bechichtung'''
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[[Allgemeines]]
 

Aktuelle Version vom 14. März 2026, 08:20 Uhr

Technologie Alberich-Beschichtung
Die Alberich-Beschichtung war ein Verfahren zur akustischen Tarnung von U-Booten. Sie bestand aus einer etwa 4 mm dicken Gummimasse (Oppanol), die Radar- und Asdic-Strahlung absorbieren und ablenken sollte. Ähnlich wie beim Zimmerit wurde der Oberfläche eine waffelartige Struktur gegeben, um Ortungsstrahlen zu zerstreuen. Die Beschichtung dämpfte zudem die Eigen-Geräuschemissionen der Maschinen. Vor allem Turm und Schnorchel wurden überzogen. Probleme mit dem Kleber der I.G. Farben, der sich im Seewasser bei Druck und Kälte zu schnell auflöste („Flaggenbildung“), ließen bis Kriegsende keinen flächendeckenden Masseneinsatz zu.
Entstehung, Funktion und Namensherkunft
Namensgeber: Zwerg Alberich aus der Nibelungensage (Besitzer einer Tarnkappe).
Material: Synthetischer Kautschuk (Oppanol); zweischichtige Platten (ca. 70x100 cm).
Wirkung: Absorption von Schallwellen (10-30 kHz); Reduktion des Echo-Querschnitts.
Probleme: Klebeinstabilität; Abreißen der Platten verursachte starke Eigengeräusche.
U-Boote mit Alberich-Beschichtung
Erprobung: U 11 (Vorgänger-System „Fafnir“ von 06/1940 bis 09/1941).
Frontboote: U 67, U 247, U 470, U 480, U 485, U 486, U 999, U 1105, U 1107, UD 4.
Besonderheit: U 1105 und U 480 (erfolgreicher Einsatz im Kanal).
Relevanz für die U-Boot-Waffe
Tarnung: Erster historischer Versuch einer Stealth-Beschichtung für Kampfmittel.
Überleben: Erschwerung der taktischen Ortung durch alliierte Zerstörer-Jagdgruppen.
Wartung: Hoher Zeitaufwand; Neuklebung nach fast jeder Feindfahrt in den Docks.
Quellenverweise - | Invenio Online-Recherche
BArch RM 20 Marinenachrichtenwesen: Versuchsberichte zur Schallabsorption.
BArch RM 21 Inspektion der Sperrwaffen: Akten über Gummimischungen und Kleber.
BArch RM 7 Seekriegsleitung: Berichte über die Frontbewährung (insbes. U 480).
Literaturverweise
Rössler, Eberhard „Geschichte des deutschen U-Bootbaus“ & „Die Sonar-Ortungstechnik“.
Busch / Röll „Der U-Boot-Krieg 1939–1945“ (Band 2: Technik).
Wegner, Günter „Stellenbesetzung der deutschen Marine 1848–1945“.
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
ubootarchivwiki@gmail.com - Andreas Angerer 39028 Magdeburg Postfach 180132