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U 65: Unterschied zwischen den Versionen

Aus U-Boot-Archiv Wiki

 
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| || colspan="3" | U 65, unter Kapitänleutnant [[Hans-Gerrit von Stockhausen]], lief am 09.04.1940, zum [[Unternehmen Weserübung]], von Wilhelmshaven aus. Das Boot operierte in der Nordsee, im Nordmeer und südwestlich der Lofoten. Es gehörte zur Gruppe 1 die im Westfjord operieren sollte. Der Rückmarsch führte über Helgoland (Geleitaufnahme), nach Wilhelmshaven. Nach 35 Tagen und zurückgelegten 4.583 sm über und 877 sm unter Wasser, lief U 65 am 14.05.1940 wieder in Wilhelmshaven ein.
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| colspan="3" | U 65, unter Kapitänleutnant [[Hans-Gerrit von Stockhausen]], lief am 09.04.1940, zum [[Unternehmen Weserübung]], von Wilhelmshaven aus. Das Boot operierte in der Nordsee, im Nordmeer und südwestlich der Lofoten. Es gehörte zur Gruppe 1 die im Westfjord operieren sollte. Der Rückmarsch führte über Helgoland (Geleitaufnahme), nach Wilhelmshaven. Nach 35 Tagen und zurückgelegten 4.583 sm über und 877 sm unter Wasser, lief U 65 am 14.05.1940 wieder in Wilhelmshaven ein. U 65 konnte auf dieser Unternehmung keine Schiffe versenken oder beschädigen.
 
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| || colspan="3" | U 65 konnte auf dieser Unternehmung keine Schiffe versenken oder beschädigen.
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| colspan="3" | [[Original Kriegstagebuch U 65 - 1. Unternehmung|Klick hier → Original KTB für die 1. Unternehmung]]
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| || colspan="3" | U 65, unter Kapitänleutnant [[Hans-Gerrit von Stockhausen]], lief am 16.05.1940 von Wilhelmshaven aus. Das Boot verlegte, in die Werft nach Hamburg. Am 17.05.1940 lief U 65 in Hamburg ein.
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| colspan="3" | U 65, unter Kapitänleutnant [[Hans-Gerrit von Stockhausen]], lief am 16.05.1940 von Wilhelmshaven aus. Das Boot verlegte, in die Werft nach Hamburg. Am 17.05.1940 lief U 65 in Hamburg ein. (siehe KTB 2. Unternehmung)
 
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! colspan="3" | Verlegungsfahrt
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! colspan="3" | 2. Unternehmung
 
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| 05.06.1940 - 05.06.1940 || colspan="3" |  Ausgelaufen von Hamburg - Eingelaufen in Wilhelmshaven  
 
| 05.06.1940 - 05.06.1940 || colspan="3" |  Ausgelaufen von Hamburg - Eingelaufen in Wilhelmshaven  
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| || colspan="3" | U 65, unter Kapitänleutnant [[Hans-Gerrit von Stockhausen]], lief am 05.06.1940 von Hamburg aus. Das Boot verlegte, nach dem Werftaufenthalt, zurück nach Wilhelmshaven. Am 05.06.1940 lief U 65 wieder in Wilhelmshaven ein.
 
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! colspan="3" | 2. Unternehmung
 
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| 08.06.1940 - 11.06.1940 || colspan="3" |  Ausgelaufen von Wilhelmshaven - Eingelaufen in Bergen
 
| 08.06.1940 - 11.06.1940 || colspan="3" |  Ausgelaufen von Wilhelmshaven - Eingelaufen in Bergen
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| || colspan="3" | U 65, unter Kapitänleutnant [[Hans-Gerrit von Stockhausen]], lief am 08.06.1940 von Wilhelmshaven aus. Nach der Reparatur einer Schweißnaht an einem Flansch in Bergen, operierte das Boot im Nordatlantik, dem Nordkanal, der Biskaya und bei Kap Finisterre. Nach 29 Tagen und zurückgelegten 5.880 sm über und 491 sm unter, lief U 65 am 07.07.1940 wieder in Wilhelmshaven ein.
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| colspan="3" | U 65, unter Kapitänleutnant [[Hans-Gerrit von Stockhausen]], lief am 05.06.1940 von Hamburg aus. Das Boot verlegte, nach dem Werftaufenthalt, zurück nach Wilhelmshaven. Am 05.06.1940 lief U 65 wieder in Wilhelmshaven ein. Das Boot lief am 08.06.1940 von Wilhelmshaven aus. Nach der Reparatur einer Schweißnaht an einem Flansch in Bergen, operierte das Boot im Nordatlantik, dem Nordkanal, der Biskaya und bei Kap Finisterre. Nach 29 Tagen und zurückgelegten 5.880 sm über und 491 sm unter, lief U 65 am 07.07.1940 wieder in Wilhelmshaven ein. U 65 konnte auf dieser Unternehmung 2 Schiffe mit 8.188 BRT versenken und 2 Schiffe mit 13.958 BRT beschädigen.
 
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| || colspan="3" | U 65 konnte auf dieser Unternehmung 2 Schiffe mit 8.188 BRT versenken und 2 Schiffe mit 13.958 BRT beschädigen.
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| colspan="3" | [[Original Kriegstagebuch U 65 - 2. Unternehmung|Klick hier → Original KTB für die 2. Unternehmung]]
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| || colspan="3" | [[Auf der 2. Unternehmung von U 65 versenkte oder beschädigte Schiffe|Klicke hier → Versenkte oder beschädigte Schiffe]]
 
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| || colspan="3" | [[Original Kriegstagebuch U 65 - 2. Unternehmung|Klick hier → Original KTB für die 2. Unternehmung]]
 
 
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| 08.08.1940 - 19.08.1940 || colspan="3" |  Ausgelaufen von Wilhelmshaven - Eingelaufen in Lorient
 
| 08.08.1940 - 19.08.1940 || colspan="3" |  Ausgelaufen von Wilhelmshaven - Eingelaufen in Lorient
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| 21.08.1940 - 22.08.1940 || colspan="3" |  Ausgelaufen von Lorient - Eingelaufen in Brest
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| 28.08.1940 - 25.09.1940 || colspan="3" | Ausgelaufen von Brest - Eingelaufen in Lorient
 
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| || colspan="3" | U 65, unter Kapitänleutnant [[Hans-Gerrit von Stockhausen]], lief am 08.08.1940 von Wilhelmshaven aus. Das Boot operierte im Nordatlantik und dem Nordkanal. U 65 sollte auf dieser Unternehmung zwei Agenten an der irischen Küste absetzen, diese waren Sean Russel und Frank Ryan. Russel verstarb am 15.08.1940 an Bord von U 65 und wurde auf See bestattet. Das Boot mußte die Fahrt wegen einer Ölspur vorzeitig abbrechen. Nach 11 Tagen, lief U 65 am 19.08.1940 in Lorient ein.
+
| colspan="3" | U 65, unter Kapitänleutnant [[Hans-Gerrit von Stockhausen]], lief am 08.08.1940 von Wilhelmshaven aus. Das Boot operierte im Nordatlantik und dem Nordkanal. U 65 sollte auf dieser Unternehmung zwei Agenten an der irischen Küste absetzen, diese waren Sean Russel und Frank Ryan. Russel verstarb am 15.08.1940 an Bord von U 65 und wurde auf See bestattet. Das Boot mußte die Fahrt wegen einer Ölspur vorzeitig unterbrechen. Nach 11 Tagen, lief U 65 am 19.08.1940 in Lorient ein. U 65, lief am 21.08.1940 von Lorient aus. Das Boot verlegte, zu Reparaturarbeiten in die Werft, nach Brest. Am 22.08.1940 lief U 65 in Brest ein. Am 28.08.1940 lief U 65 von Brest aus und setzte der 3. Unternehmung fort. Das Boot operierte im Nordatlantik und westlich der Hebriden. Nach 28 Tagen und zurückgelegten 7.542 sm über und 379 sm unter Wasser, lief U 65 am 25.09.1940 in Lorient ein. U 65 konnte auf dieser Unternehmung 2 Schiffe mit 10.192 BRT versenken.
 
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| || colspan="3" | U 65 konnte auf dieser Unternehmung keine Schiffe versenken oder beschädigen.
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| colspan="3" | [[Original Kriegstagebuch U 65 - 3. Unternehmung|Klick hier → Original KTB für die 3. Unternehmung]]
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| || colspan="3" | [[Original Kriegstagebuch U 65 - 3. Unternehmung|Klick hier → Original KTB für die 3. Unternehmung]]
 
 
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! colspan="3" | Verlegungsfahrt
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! colspan="3" | 4. Unternehmung
 
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| 21.08.1940 - 22.08.1940 || colspan="3" |  Ausgelaufen von Lorient - Eingelaufen in Brest
+
| 15.10.1940 - 10.01.1941 || colspan="3" |  Ausgelaufen von Lorient - Eingelaufen in Lorient
 
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| || colspan="3" | U 65, unter Kapitänleutnant [[Hans-Gerrit von Stockhausen]], lief am 21.08.1940 von Lorient aus. Das Boot verlegte, zu Reparaturarbeiten in die Werft, nach Brest. Am 22.08.1940 lief U 65 in Brest ein.
+
| colspan="3" | U 65, unter Kapitänleutnant/Korvettenkapitän [[Hans-Gerrit von Stockhausen]], lief am 15.10.1940 von Lorient aus. Das Boot operierte im Mittelatlantik und vor Freetown. Es wurde, am 09.11.1940 und am 28.11.1940 bzw. 29.11.1940, vom deutschen Versorgungsschiff [[Nordmark]] mit 108 t Brennstoff, 10 t Wasser, 7600 l Schmieröl, 6 Torpedos und Proviant versorgt. Nach 87 Tagen und zurückgelegten 18.776,5 sm, lief U 65 am 10.01.1941 wieder in Lorient ein. U 65 konnte auf dieser Unternehmung 8 Schiffe mit 47.785 BRT versenken und 1 Schiff mit 8.532 BRT beschädigen.
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| colspan="3" | [[Original Kriegstagebuch U 65 - 4. Unternehmung|Klick hier → Original KTB für die 4. Unternehmung]]
 
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! colspan="3" | 4. Unternehmung
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! colspan="3" | 5. Unternehmung
 
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| 28.08.1940 - 25.09.1940 || colspan="3" | Ausgelaufen von Brest - Eingelaufen in Lorient
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| 12.04.1941 - 28.04.1941 || colspan="3" | Ausgelaufen von Lorient - Verlust des Bootes
 
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| || colspan="3" | U 65, unter Kapitänleutnant [[Hans-Gerrit von Stockhausen]], lief am 28.08.1940 von Brest aus. Das Boot operierte im Nordatlantik und westlich der Hebriden. Nach 28 Tagen und zurückgelegten 7.542 sm über und 379 sm unter Wasser, lief U 65 am 25.09.1940 in Lorient ein.
+
| colspan="3" | U 65, unter Kapitänleutnant [[Joachim Hoppe]], lief am 12.04.1941 von Lorient aus. Das Boot operierte im Nordatlantik und südwestlich von Island. Nach 16 Tagen wurde U 65 von einem britischen Kriegsschiff versenkt. U 65 konnte auf dieser Unternehmung keine Schiffe versenken oder beschädigen.
 
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| || colspan="3" | U 65 konnte auf dieser Unternehmung 2 Schiffe mit 10.192 BRT versenken.
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| colspan="3" | [[Original Kriegstagebuch U 65 - 5. Unternehmung|Klick hier → Original KTB für die 5. Unternehmung]] (B.d.U.Op.)
 
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| || colspan="3" | [[Auf der 4. Unternehmung von U 65 versenkte oder beschädigte Schiffe|Klicke hier → Versenkte oder beschädigte Schiffe]]
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| || colspan="3" | [[Original Kriegstagebuch U 65 - 4. Unternehmung|Klick hier → Original KTB für die 4. Unternehmung]]
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! colspan="3" | Verlustursache
 
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! colspan="3" | 5. Unternehmung
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| Datum: || colspan="3" | 28.04.1941
 
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| Letzter Kommandant: || colspan="3" | [[Joachim Hoppe]]
 
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| 15.10.1940 - 10.01.1941 || colspan="3" | Ausgelaufen von Lorient - Eingelaufen in Lorient
+
| Ort: || colspan="3" | Nordatlantik
 
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| Position: || colspan="3" | 59° 51' Nord - 15° 30' West
 
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| || colspan="3" | U 65, unter Kapitänleutnant/Korvettenkapitän [[Hans-Gerrit von Stockhausen]], lief am 15.10.1940 von Lorient aus. Das Boot operierte im Mittelatlantik und vor Freetown. Es wurde, am 09.11.1940 und am 28.11.1940 bzw. 29.11.1940, vom deutschen Versorgungsschiff [[Nordmark]] mit 108 t Brennstoff, 10 t Wasser, 7600 l Schmieröl, 6 Torpedos und Proviant versorgt. Nach 87 Tagen und zurückgelegten 18.776,5 sm, lief U 65 am 10.01.1941 wieder in Lorient ein.
+
| Planquadrat: || colspan="3" | AM 1314
 
|-
 
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| || colspan="3" | U 65 konnte auf dieser Unternehmung 8 Schiffe mit 47.785 BRT versenken und 1 Schiff mit 8.532 BRT beschädigen.
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| Verlust durch: || colspan="3" | [[Wasserbombe|Wasserbomben]]
 
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| || colspan="3" | [[Auf der 5. Unternehmung von U 65 versenkte oder beschädigte Schiffe|Klicke hier → Versenkte oder beschädigte Schiffe]]
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| Tote: || colspan="3" | 50
 
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|-
| || colspan="3" | [[Original Kriegstagebuch U 65 - 5. Unternehmung|Klick hier → Original KTB für die 5. Unternehmung]]
+
| Überlebende: || colspan="3" | 0
 
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! colspan="3" | 6. Unternehmung
+
| [[Besatzungsliste U 65|Klick hier → Besatzungsliste U 65]] || [[Versenkungserfolge U 65|Klick hier → Versenkungserfolge U 65]]
 
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| 12.04.1941 - 28.04.1941 || colspan="3" | Ausgelaufen von Lorient - Verlust des Bootes
+
! colspan="3" | Verlustursache im Detail
 
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| || colspan="3" | U 65, unter Kapitänleutnant [[Joachim Hoppe]], lief am 12.04.1941 von Lorient aus. Das Boot operierte im Nordatlantik und südwestlich von Island. Nach 16 Tagen wurde U 65 von einem britischen Kriegsschiff versenkt.
+
| colspan="3" | U 65 wurde, am 28.04.1941 im Nordatlantik südöstlich von Island, durch Wasserbomben des britischen Zerstörers [[HMS Douglas (D.90)]] (Comdr. William-Eric Banks) versenkt. Das Boot operierte gerade auf den Geleitzug HX-121.
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| colspan="3" | Am 28.04.1941 operierte U 65 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Joachim Hoppe gegen den ostwärts fahrenden Geleitzug HX-121 im Nordatlantik. Das Boot vom Typ IX B wurde südöstlich von Island auf der Position 59°51'N, 15°30'W durch den britischen Zerstörer HMS Douglas (D.90) unter Commander William-Eric Banks lokalisiert. Der Angriff der HMS Douglas stand in direktem Zusammenhang mit der Sicherung des Geleitzuges und der Bergung von 18 Überlebenden des britischen Tankers [[Capulet]]. Nachdem U 65 in unmittelbarer Nähe des Geleitzuges geortet worden war, zwang der Zerstörer das Boot durch eine Serie präziser Wasserbombenangriffe zum Tauchen. Die schweren Detonationen verursachten massive strukturelle Schäden, die zum sofortigen Totalverlust des Bootes führten. An der Meeresoberfläche wurden daraufhin aufsteigende Luftblasen, Trümmerstücke und ein großflächiger Ölteppich beobachtet. Die HMS Douglas gehörte zur 2nd Escort Group, die an diesem Tag unter hohem Druck durch angreifende Wolfsrudel stand.
 
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| || colspan="3" | U 65 konnte auf dieser Unternehmung keine Schiffe versenken oder beschädigen.
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| || colspan="3" | [[Original Kriegstagebuch U 65 - 6. Unternehmung|Klick hier → Original KTB für die 6. Unternehmung]] (B.d.U.Op.)
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| colspan="3" | Die ursprüngliche Nachkriegsbewertung der Versenkung wurde von [[FDS/NHB]] im Juni 1986 geändert. Der Angriff der Korvette [[HMS Gladiolus (K.34)]] (Lt.Comdr. Harry-Marcus-Crews Sanders)  am 28.04.1941 auf der Position 60° 04' Nord - 15° 45' West, der früher für die Versenkung von U 65 verantwortlich gemacht wurde, richtete sich in Wirklichkeit gegen [[U 96]] und richtete keinen Schaden an. ([[Dr. Axel Niestlé]] - S. 228)
 
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! colspan="3" | Verlustursache
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| colspan="3" | '''Clay Blair schreibt dazu:'''
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| colspan="3" | Zitat: Die zwölf Eskortschiffe jagten die U-Boote unerbittlich. Die Korvette Gladiolus erhielt eine Sonarortung und warf zehn Wasserbomben. Der Gladiolus schlossen sich die [[HMS Leamington (G.19)|Leamington]] und die [[HMS Roxborough (I.07)|Roxborough]] an, zwei ehemals amerikanische Glattdeck-Zerstörer vom Konvoi Outbound 314. Die drei Schiffe führten vier weitere Wasserbombenangriffe durch. Ein weiteres hinzugestoßenes Eskortschiff, der britische Zerstörer Douglas, führte einen harten Wasserbombenangriff gegen ein Boot, das sich als IXB-Boot U 65 unter dem 26jährigen Kommandanten Joachim Hoppe entpuppte. Er kommandierte das Boot erst seit sechzehn Tagen und hatte noch keinen einzigen Torpedo abgeschossen. Der Angriff vernichtete U 65. Es gab keine Überlebenden. Zitat Ende.
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| colspan="3" | Aus [[Clay Blair]] - Band 1 - Die Jäger - S. 330.
 
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| Datum: || colspan="3" | 28.04.1941
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| Letzter Kommandant: || colspan="3" | [[Joachim Hoppe]]
+
! colspan="3" | Deutsche Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) [https://www.bundesarchiv.de/im-archiv-recherchieren/archivgut-recherchieren/recherchesysteme/invenio/ | Invenio Online-Recherche]
 
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| Ort: || colspan="3" | Nordatlantik
+
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|-
| Position: || colspan="3" | 59° 51' Nord - 15° 30' West
+
| BArch RM 98 || colspan="3" | Kriegstagebücher (KTB) der U-Boote: Lückenlose Dokumentation der Feindfahrten, taktischen Entscheidungen und Versenkungsergebnisse einzelner Boote.
 
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| Planquadrat: || colspan="3" | AM 1314
+
| BArch RM 87 || colspan="3" | Befehlshaber der Unterseeboote (B.d.U.): Akten zur operativen Führung, zu Funkbefehlen, taktischen Anweisungen und allgemeinen Lageberichten.
 
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|-
| Verlust durch: || colspan="3" | [[Wasserbombe|Wasserbomben]]
+
| BArch RM 20 || colspan="3" | Inspektion des Unterseebootwesens: Unterlagen zu technischen Erprobungen, Baubeschreibungen neuer Typen und Berichte über die Ausbildung.
 
|-
 
|-
| Tote: || colspan="3" | 50
+
| BArch RM 7 || colspan="3" | Seekriegsleitung (Skl): Strategische Berichte zur Lage der U-Boot-Waffe im Gesamtraum und zur Koordination mit anderen Teilstreitkräften.
 
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| Überlebende: || colspan="3" | 0
+
| BArch RM 210 || colspan="3" | Auswertung von Feindfahrten: Berichte der Kommandanten nach der Rückkehr sowie medizinische und technische Erfahrungsberichte.
 
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| colspan="3" | '''[[Besatzungsliste U 65|Klick hier → Besatzungsliste U 65]]'''
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! colspan="2" | Britische Quellenverweise - [https://discovery.nationalarchives.gov.uk | TNA Online-Recherche]
 
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! colspan="3" | Verlustursache im Detail
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| TNA ADM 199 || colspan="3" | War History Cases and Diaries: Die zentrale Serie für Kriegstagebücher. Enthält Berichte über U-Boot-Jagd-Gruppen und Flottilleneinsätze gegen deutsche U-Boote.
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| TNA ADM 1 || colspan="3" | Admiralty Correspondence: Enthält detaillierte Gefechtsberichte, Korrespondenz zu Versenkungen und interne Bewertungen der Admiralität.
 
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| TNA ADM 237 || colspan="3" | War of 1939-1945: Naval Staff Papers: Zusammenfassungen von Operationen und statistische Auswertungen über versenkte deutsche U-Boote.
 
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|-
| colspan="3" | U 65 wurde, am 28.04.1941 im Nordatlantik südöstlich von Island, durch Wasserbomben des britischen Zerstörers [[HMS Douglas (D.90)]] (Comdr. William-Eric Banks) versenkt. Das Boot operierte gerade auf den Geleitzug HX-121.
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| TNA ADM 186 || colspan="3" | Admiralty Publications: Enthält die "Monthly Anti-Submarine Reports" – monatliche britische Analysen aller U-Boot-Kontakte und Versenkungserfolge.
 
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|-
| colspan="3" | Die ursprüngliche Nachkriegsbewertung der Versenkung wurde von [[FDS/NHB]] im Juni 1986 geändert. Der Angriff der Korvette [[HMS Gladiolus (K.34)]] (Lt.Comdr. Harry-Marcus-Crews Sanders)  am 28.04.1941 auf der Position 60° 04' Nord - 15° 45' West, der früher für die Versenkung von U 65 verantwortlich gemacht wurde, richtete sich in Wirklichkeit gegen [[U 96]] und richtete keinen Schaden an. ([[Dr. Axel Niestlé]] - S. 228)
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! colspan="2" | US-Quellenverweise - [https://www.archives.gov | NARA Online-Recherche]
 
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| colspan="3" | U 65 konnte auf 6 Unternehmungen 12 Schiffe mit 66.174 BRT versenken und 3 Schiffe mit 22.490 BRT beschädigen.
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| NARA RG 38 || colspan="3" | Records of the Office of the Chief of Naval Operations: Die wichtigste Sammlung. Enthält "Action Reports" (Gefechtsberichte) von US-Schiffen und Flugzeugen über Angriffe auf U-Boote.
 
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| NARA RG 80 || colspan="3" | General Records of the Department of the Navy: Beinhaltet administrative Unterlagen und Berichte über die strategische U-Boot-Abwehr im Atlantik.
 
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| colspan="3" | '''Clay Blair schreibt dazu:'''
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| NARA RG 45 || colspan="3" | Naval Records Collection: Enthält historische Aufzeichnungen und Logbücher, die oft bis in die Details einzelner Versenkungen zurückgehen.
 
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|-
| colspan="3" | Zitat: Die zwölf Eskortschiffe jagten die U-Boote unerbittlich. Die Korvette Gladiolus erhielt eine Sonarortung und warf zehn Wasserbomben. Der Gladiolus schlossen sich die [[HMS Leamington (G.19)|Leamington]] und die [[HMS Roxborough (I.07)|Roxborough]] an, zwei ehemals amerikanische Glattdeck-Zerstörer vom Konvoi Outbound 314. Die drei Schiffe führten vier weitere Wasserbombenangriffe durch. Ein weiteres hinzugestoßenes Eskortschiff, der britische Zerstörer Douglas, führte einen harten Wasserbombenangriff gegen ein Boot, das sich als IXB-Boot U 65 unter dem 26jährigen Kommandanten Joachim Hoppe entpuppte. Er kommandierte das Boot erst seit sechzehn Tagen und hatte noch keinen einzigen Torpedo abgeschossen. Der Angriff vernichtete U 65. Es gab keine Überlebenden. Zitat Ende.
+
| NARA RG 165 || colspan="3" | Military Intelligence Division (MID): Beinhaltet die US-Verhörprotokolle von gefangenen deutschen U-Boot-Besatzungen (Post-Sink-Interrogations).
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| colspan="3" | Aus [[Clay Blair]] - Band 1 - Die Jäger - S. 330.
 
 
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| style="text-align:center" colspan="3" | Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
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| colspan="3" | Alle Angaben ohne Gewähr !!!
 
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Aktuelle Version vom 18. März 2026, 10:51 Uhr

U 64 ← U 65 → U 66

!!! Bitte unbedingt die Anmerkungen beachten/Please pay attention to the notes Klick hier → Anmerkungen für U-Boote !!!
Datenblatt: Unterseeboot U 65
Typ: IX B
Bauauftrag: 16.07.1937
Bauwerft: Deschimag AG Weser, Bremen
Serie: U 64 - U 65
Baunummer: 953
Kiellegung: 06.12.1938
Stapellauf: 06.11.1939
Indienststellung: 15.02.1940
Kommandant: Hans-Gerrit von Stockhausen
Feldpostnummer: M-26 817
Kommandanten
15.02.1940 - 24.03.1941 Korvettenkapitän - Hans-Gerrit von Stockhausen
25.03.1941 - 28.04.1941 Kapitänleutnant - Joachim Hoppe
Flottillen
15.02.1940 - 00.04.1940 Ausbildungsboot - 2. U-Flottille, Wilhelmshaven → KTB Ausbildung und Erprobungen
00.04.1940 - 28.04.1941 Frontboot - 2. U-Flottille, Wilhelmshaven
1. Unternehmung
09.04.1940 - 13.05.1940 Ausgelaufen von Wilhelmshaven - Eingelaufen in Helgoland
13.05.1940 - 14.05.1940 Ausgelaufen von Helgoland - Eingelaufen in Wilhelmshaven
U 65, unter Kapitänleutnant Hans-Gerrit von Stockhausen, lief am 09.04.1940, zum Unternehmen Weserübung, von Wilhelmshaven aus. Das Boot operierte in der Nordsee, im Nordmeer und südwestlich der Lofoten. Es gehörte zur Gruppe 1 die im Westfjord operieren sollte. Der Rückmarsch führte über Helgoland (Geleitaufnahme), nach Wilhelmshaven. Nach 35 Tagen und zurückgelegten 4.583 sm über und 877 sm unter Wasser, lief U 65 am 14.05.1940 wieder in Wilhelmshaven ein. U 65 konnte auf dieser Unternehmung keine Schiffe versenken oder beschädigen.
Klick hier → Original KTB für die 1. Unternehmung
Verlegungsfahrt
16.05.1940 - 17.05.1940 Ausgelaufen von Wilhelmshaven - Eingelaufen in Hamburg
U 65, unter Kapitänleutnant Hans-Gerrit von Stockhausen, lief am 16.05.1940 von Wilhelmshaven aus. Das Boot verlegte, in die Werft nach Hamburg. Am 17.05.1940 lief U 65 in Hamburg ein. (siehe KTB 2. Unternehmung)
2. Unternehmung
05.06.1940 - 05.06.1940 Ausgelaufen von Hamburg - Eingelaufen in Wilhelmshaven
08.06.1940 - 11.06.1940 Ausgelaufen von Wilhelmshaven - Eingelaufen in Bergen
13.06.1940 - 07.07.1940 Ausgelaufen von Bergen - Eingelaufen in Wilhelmshaven
U 65, unter Kapitänleutnant Hans-Gerrit von Stockhausen, lief am 05.06.1940 von Hamburg aus. Das Boot verlegte, nach dem Werftaufenthalt, zurück nach Wilhelmshaven. Am 05.06.1940 lief U 65 wieder in Wilhelmshaven ein. Das Boot lief am 08.06.1940 von Wilhelmshaven aus. Nach der Reparatur einer Schweißnaht an einem Flansch in Bergen, operierte das Boot im Nordatlantik, dem Nordkanal, der Biskaya und bei Kap Finisterre. Nach 29 Tagen und zurückgelegten 5.880 sm über und 491 sm unter, lief U 65 am 07.07.1940 wieder in Wilhelmshaven ein. U 65 konnte auf dieser Unternehmung 2 Schiffe mit 8.188 BRT versenken und 2 Schiffe mit 13.958 BRT beschädigen.
Klick hier → Original KTB für die 2. Unternehmung
3. Unternehmung
08.08.1940 - 19.08.1940 Ausgelaufen von Wilhelmshaven - Eingelaufen in Lorient
21.08.1940 - 22.08.1940 Ausgelaufen von Lorient - Eingelaufen in Brest
28.08.1940 - 25.09.1940 Ausgelaufen von Brest - Eingelaufen in Lorient
U 65, unter Kapitänleutnant Hans-Gerrit von Stockhausen, lief am 08.08.1940 von Wilhelmshaven aus. Das Boot operierte im Nordatlantik und dem Nordkanal. U 65 sollte auf dieser Unternehmung zwei Agenten an der irischen Küste absetzen, diese waren Sean Russel und Frank Ryan. Russel verstarb am 15.08.1940 an Bord von U 65 und wurde auf See bestattet. Das Boot mußte die Fahrt wegen einer Ölspur vorzeitig unterbrechen. Nach 11 Tagen, lief U 65 am 19.08.1940 in Lorient ein. U 65, lief am 21.08.1940 von Lorient aus. Das Boot verlegte, zu Reparaturarbeiten in die Werft, nach Brest. Am 22.08.1940 lief U 65 in Brest ein. Am 28.08.1940 lief U 65 von Brest aus und setzte der 3. Unternehmung fort. Das Boot operierte im Nordatlantik und westlich der Hebriden. Nach 28 Tagen und zurückgelegten 7.542 sm über und 379 sm unter Wasser, lief U 65 am 25.09.1940 in Lorient ein. U 65 konnte auf dieser Unternehmung 2 Schiffe mit 10.192 BRT versenken.
Klick hier → Original KTB für die 3. Unternehmung
4. Unternehmung
15.10.1940 - 10.01.1941 Ausgelaufen von Lorient - Eingelaufen in Lorient
U 65, unter Kapitänleutnant/Korvettenkapitän Hans-Gerrit von Stockhausen, lief am 15.10.1940 von Lorient aus. Das Boot operierte im Mittelatlantik und vor Freetown. Es wurde, am 09.11.1940 und am 28.11.1940 bzw. 29.11.1940, vom deutschen Versorgungsschiff Nordmark mit 108 t Brennstoff, 10 t Wasser, 7600 l Schmieröl, 6 Torpedos und Proviant versorgt. Nach 87 Tagen und zurückgelegten 18.776,5 sm, lief U 65 am 10.01.1941 wieder in Lorient ein. U 65 konnte auf dieser Unternehmung 8 Schiffe mit 47.785 BRT versenken und 1 Schiff mit 8.532 BRT beschädigen.
Klick hier → Original KTB für die 4. Unternehmung
5. Unternehmung
12.04.1941 - 28.04.1941 Ausgelaufen von Lorient - Verlust des Bootes
U 65, unter Kapitänleutnant Joachim Hoppe, lief am 12.04.1941 von Lorient aus. Das Boot operierte im Nordatlantik und südwestlich von Island. Nach 16 Tagen wurde U 65 von einem britischen Kriegsschiff versenkt. U 65 konnte auf dieser Unternehmung keine Schiffe versenken oder beschädigen.
Klick hier → Original KTB für die 5. Unternehmung (B.d.U.Op.)
Verlustursache
Datum: 28.04.1941
Letzter Kommandant: Joachim Hoppe
Ort: Nordatlantik
Position: 59° 51' Nord - 15° 30' West
Planquadrat: AM 1314
Verlust durch: Wasserbomben
Tote: 50
Überlebende: 0
Klick hier → Besatzungsliste U 65 Klick hier → Versenkungserfolge U 65
Verlustursache im Detail
U 65 wurde, am 28.04.1941 im Nordatlantik südöstlich von Island, durch Wasserbomben des britischen Zerstörers HMS Douglas (D.90) (Comdr. William-Eric Banks) versenkt. Das Boot operierte gerade auf den Geleitzug HX-121.
Am 28.04.1941 operierte U 65 unter dem Kommando von Kapitänleutnant Joachim Hoppe gegen den ostwärts fahrenden Geleitzug HX-121 im Nordatlantik. Das Boot vom Typ IX B wurde südöstlich von Island auf der Position 59°51'N, 15°30'W durch den britischen Zerstörer HMS Douglas (D.90) unter Commander William-Eric Banks lokalisiert. Der Angriff der HMS Douglas stand in direktem Zusammenhang mit der Sicherung des Geleitzuges und der Bergung von 18 Überlebenden des britischen Tankers Capulet. Nachdem U 65 in unmittelbarer Nähe des Geleitzuges geortet worden war, zwang der Zerstörer das Boot durch eine Serie präziser Wasserbombenangriffe zum Tauchen. Die schweren Detonationen verursachten massive strukturelle Schäden, die zum sofortigen Totalverlust des Bootes führten. An der Meeresoberfläche wurden daraufhin aufsteigende Luftblasen, Trümmerstücke und ein großflächiger Ölteppich beobachtet. Die HMS Douglas gehörte zur 2nd Escort Group, die an diesem Tag unter hohem Druck durch angreifende Wolfsrudel stand.
Die ursprüngliche Nachkriegsbewertung der Versenkung wurde von FDS/NHB im Juni 1986 geändert. Der Angriff der Korvette HMS Gladiolus (K.34) (Lt.Comdr. Harry-Marcus-Crews Sanders) am 28.04.1941 auf der Position 60° 04' Nord - 15° 45' West, der früher für die Versenkung von U 65 verantwortlich gemacht wurde, richtete sich in Wirklichkeit gegen U 96 und richtete keinen Schaden an. (Dr. Axel Niestlé - S. 228)
Clay Blair schreibt dazu:
Zitat: Die zwölf Eskortschiffe jagten die U-Boote unerbittlich. Die Korvette Gladiolus erhielt eine Sonarortung und warf zehn Wasserbomben. Der Gladiolus schlossen sich die Leamington und die Roxborough an, zwei ehemals amerikanische Glattdeck-Zerstörer vom Konvoi Outbound 314. Die drei Schiffe führten vier weitere Wasserbombenangriffe durch. Ein weiteres hinzugestoßenes Eskortschiff, der britische Zerstörer Douglas, führte einen harten Wasserbombenangriff gegen ein Boot, das sich als IXB-Boot U 65 unter dem 26jährigen Kommandanten Joachim Hoppe entpuppte. Er kommandierte das Boot erst seit sechzehn Tagen und hatte noch keinen einzigen Torpedo abgeschossen. Der Angriff vernichtete U 65. Es gab keine Überlebenden. Zitat Ende.
Aus Clay Blair - Band 1 - Die Jäger - S. 330.
Deutsche Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) | Invenio Online-Recherche
BArch RM 98 Kriegstagebücher (KTB) der U-Boote: Lückenlose Dokumentation der Feindfahrten, taktischen Entscheidungen und Versenkungsergebnisse einzelner Boote.
BArch RM 87 Befehlshaber der Unterseeboote (B.d.U.): Akten zur operativen Führung, zu Funkbefehlen, taktischen Anweisungen und allgemeinen Lageberichten.
BArch RM 20 Inspektion des Unterseebootwesens: Unterlagen zu technischen Erprobungen, Baubeschreibungen neuer Typen und Berichte über die Ausbildung.
BArch RM 7 Seekriegsleitung (Skl): Strategische Berichte zur Lage der U-Boot-Waffe im Gesamtraum und zur Koordination mit anderen Teilstreitkräften.
BArch RM 210 Auswertung von Feindfahrten: Berichte der Kommandanten nach der Rückkehr sowie medizinische und technische Erfahrungsberichte.
Britische Quellenverweise - | TNA Online-Recherche
TNA ADM 199 War History Cases and Diaries: Die zentrale Serie für Kriegstagebücher. Enthält Berichte über U-Boot-Jagd-Gruppen und Flottilleneinsätze gegen deutsche U-Boote.
TNA ADM 1 Admiralty Correspondence: Enthält detaillierte Gefechtsberichte, Korrespondenz zu Versenkungen und interne Bewertungen der Admiralität.
TNA ADM 237 War of 1939-1945: Naval Staff Papers: Zusammenfassungen von Operationen und statistische Auswertungen über versenkte deutsche U-Boote.
TNA ADM 186 Admiralty Publications: Enthält die "Monthly Anti-Submarine Reports" – monatliche britische Analysen aller U-Boot-Kontakte und Versenkungserfolge.
US-Quellenverweise - | NARA Online-Recherche
NARA RG 38 Records of the Office of the Chief of Naval Operations: Die wichtigste Sammlung. Enthält "Action Reports" (Gefechtsberichte) von US-Schiffen und Flugzeugen über Angriffe auf U-Boote.
NARA RG 80 General Records of the Department of the Navy: Beinhaltet administrative Unterlagen und Berichte über die strategische U-Boot-Abwehr im Atlantik.
NARA RG 45 Naval Records Collection: Enthält historische Aufzeichnungen und Logbücher, die oft bis in die Details einzelner Versenkungen zurückgehen.
NARA RG 165 Military Intelligence Division (MID): Beinhaltet die US-Verhörprotokolle von gefangenen deutschen U-Boot-Besatzungen (Post-Sink-Interrogations).
Literaturverweise
Clay Blair "Der U-Boot-Krieg - Die Jäger 1939 - 1942" - Heyne Verlag 1998 - S. 330. → Amazon
Rainer Busch/Hans-Joachim Röll "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten" - Mittler Verlag 1996 - S. 106. 235. → Amazon
Rainer Busch/Hans-Joachim Röll "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - U-Boot-Bau auf deutschen Werften" - Mittler Verlag 1997 - S. 29, 211. → Amazon
Rainer Busch/Hans-Joachim Röll "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Verluste" - Mittler Verlag 2008 - S. 24. → Amazon
Rainer Busch/Hans-Joachim Röll "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Erfolge" - Mittler Verlag 2008 - S. 58. → Amazon
Günther W. Gellermann "Der andere Auftrag" - Bernhard & Graefe Verlag 1997 - S. 15 - 17.→ Amazon
Axel Niestlé "German U-Boot Losses During World War II" - Verlag Frontline Books 2022 - S. 115, 228, 226. → Amazon
Herbert Ritschel "Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 - 1945 - KTB U 51 - U 99" - Eigenverlag - S. 117 - 127. → Amazon
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