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13. Minensuchflottille: Unterschied zwischen den Versionen

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| Einsatzgebiete: || colspan="3" | Bis 1944 Schwerpunkt im Raum Kristiansand, Stavanger und Skagen. Ausrüstung vorwiegend mit Booten der Typen M 1935 und M 1940 (z. B. M 201, M 203, M 204).
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| Die Zäsur 1944: || colspan="3" | Im März 1944 personelle und materielle Abgabe zur Neuaufstellung der [[24. Minensuchflottille]]; Verlegung erfahrener Besatzungen in den Ärmelkanal.
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| Kriegsende: || colspan="3" | Verbliebene Teile operierten bis Mai 1945 in dänischen Belten und der westlichen Ostsee. Nach dem 08.05.1945 Einsatz im Deutschen Minenräumdienst (G.M.S.A.).
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! colspan="3" | Spezifische Merkmale & Technik
  
Aufgestellt am 28.09.1939 und mit der Sicherung der Ostsee betraut. Im April 1940 nahm die Flottille an der Besetzung Norwegens teil. Anschließend Einsatz zwischen der Elb-Mündung und den Niederlanden. Die Flottille unterstand dabei dem Führer der Minensuchboote Nord, ab März 1942 der 5. Sicherungs-Division. Die Flottille wurde am 31.12.1942 aufgelöst, die Besatzungen bildeten die 27. Minensuchflottille.
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'''Einsätze:'''
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| Bootstyp M 1940: || colspan="3" | Kohlebefeuerte Nachfolgetypen des M 1935, robuster und einfacher zu warten; technische Daten: 17 kn, Bewaffnung 1 x 10,5 cm, Flak und 30 Minen.
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1939 – 1940: Sicherungsaufgaben in der Ostsee.
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| Tiefenräumung: || colspan="3" | Spezialisierung auf das Räumen in den tiefen norwegischen Fjorden unter Einsatz verstärkter Räumkabel und spezialisierter Scherbendrachen.
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April 1940: Beim [[Unternehmen Weserübung]] Geleitdienst,
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| Verlegungstaktik: || colspan="3" | Koordination von „Durchbruchs-Geleiten“ im Skagerrak, um Schiffe trotz massiver alliierter Luftüberlegenheit und Minengefahr sicher nach Norwegen zu führen.
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1940 – 1942 - Sicherungs- und Geleitdienst zwischen der Elbe und den Niederlanden.
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'''Boote der Flottille:'''
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M 1301, M 1302, M 1303, M 1304, M 1305, M 1306, M 1307, M 1308.
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| Transit-Sicherung: || colspan="3" | Freihaltung der strategischen „Zwangswege“ im Skagerrak als einzige sichere Route für Boote vom Typ [[VII C]] oder Typ [[IX C]] auf dem Weg nach Norwegen.
 
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| U-Jagd-Schutz: || colspan="3" | Funktion als „Schild“ gegen britische U-Boot-Lauerstellungen in Küstennähe, um Frontbooten der [[11. U-Flottille]] eine gefahrlose Passage zu ermöglichen.
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| Forschungstransfer: || colspan="3" | Enge Kooperation bei der Erprobung neuer Ortungsverfahren in norwegischen Gewässern, die später in die Minenabwehr-Ausrüstung der U-Boot-Waffe einflossen.
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| Gröner, Erich || colspan="3" | "Die deutschen Kriegsschiffe 1815–1945" (Band 2, technische Daten zu den Booten M 201 bis M 204).
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Aktuelle Version vom 19. Februar 2026, 14:20 Uhr

Verband 13. Minensuchflottille
Die 13. Minensuchflottille war ein zentraler Sicherungsverband der Kriegsmarine, der primär im Skagerrak und an der norwegischen Küste operierte. Ihre Geschichte ist geprägt durch den Einsatz bei der Besetzung Norwegens sowie durch eine massive Umstrukturierung im Jahr 1944, die zur Verstärkung der Sicherungskräfte im Ärmelkanal gegen die drohende alliierte Invasion führte.
Historischer Kontext & Organisation
Aufstellung: Mobilmachung am 01.09.1939; im April 1940 Sicherung der Seewege nach Südnorwegen während des Unternehmen Weserübung.
Einsatzgebiete: Bis 1944 Schwerpunkt im Raum Kristiansand, Stavanger und Skagen. Ausrüstung vorwiegend mit Booten der Typen M 1935 und M 1940 (z. B. M 201, M 203, M 204).
Die Zäsur 1944: Im März 1944 personelle und materielle Abgabe zur Neuaufstellung der 24. Minensuchflottille; Verlegung erfahrener Besatzungen in den Ärmelkanal.
Kriegsende: Verbliebene Teile operierten bis Mai 1945 in dänischen Belten und der westlichen Ostsee. Nach dem 08.05.1945 Einsatz im Deutschen Minenräumdienst (G.M.S.A.).
Spezifische Merkmale & Technik
Bootstyp M 1940: Kohlebefeuerte Nachfolgetypen des M 1935, robuster und einfacher zu warten; technische Daten: 17 kn, Bewaffnung 1 x 10,5 cm, Flak und 30 Minen.
Tiefenräumung: Spezialisierung auf das Räumen in den tiefen norwegischen Fjorden unter Einsatz verstärkter Räumkabel und spezialisierter Scherbendrachen.
Verlegungstaktik: Koordination von „Durchbruchs-Geleiten“ im Skagerrak, um Schiffe trotz massiver alliierter Luftüberlegenheit und Minengefahr sicher nach Norwegen zu führen.
Relevanz für die U-Boot-Waffe
Transit-Sicherung: Freihaltung der strategischen „Zwangswege“ im Skagerrak als einzige sichere Route für Boote vom Typ VII C oder Typ IX C auf dem Weg nach Norwegen.
U-Jagd-Schutz: Funktion als „Schild“ gegen britische U-Boot-Lauerstellungen in Küstennähe, um Frontbooten der 11. U-Flottille eine gefahrlose Passage zu ermöglichen.
Forschungstransfer: Enge Kooperation bei der Erprobung neuer Ortungsverfahren in norwegischen Gewässern, die später in die Minenabwehr-Ausrüstung der U-Boot-Waffe einflossen.
Quellenverweise - | Invenio Online-Recherche
BArch RM 69 / 24 Kriegstagebuch (KTB) der 13. Minensuchflottille (Einsatzberichte Skagerrak und Umgliederung 1944).
BArch RM 61 Akten des Führers der Minensuchboote Nord (Materielle Abgabe von Booten an die 24. M-Flottille).
BArch RM 7 Unterlagen der Seekriegsleitung (Skl) zur strategischen Verlegung der Sicherungskräfte in den Westraum 1944.
Literaturverweise
Lohmann / Hildebrand "Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945" (Band II, Abschnitt Minensuchverbände).
Hildebrand, Hans H. "Die organisatorische Entwicklung der Marine nebst Stellenbesetzung 1848 bis 1945".
Gröner, Erich "Die deutschen Kriegsschiffe 1815–1945" (Band 2, technische Daten zu den Booten M 201 bis M 204).
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
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