Aktionen

Bau-Bataillon 100: Unterschied zwischen den Versionen

Aus U-Boot-Archiv Wiki

(Die Seite wurde neu angelegt: „{| style="background-color:#FFFFE0;border-color:black;border-width:3px;border-style:double;width:80%;align:center" |- | style="width:2%" | |- | || colspan="3"…“)
 
 
Zeile 1: Zeile 1:
{| style="background-color:#FFFFE0;border-color:black;border-width:3px;border-style:double;width:80%;align:center"
+
{| style="background-color:#FFFFE0;border-color:black;border-width:3px;border-style:double;width:100%;align:center"
 
|-
 
|-
| style="width:2%" |
+
| || colspan="3" |
 +
 
 +
{| class="wikitable" style="width:100%; table-layout:fixed;"
 
|-
 
|-
| || colspan="3" | Das '''Bau-Bataillon 100''' wurde bei der Mobilmachung am 26.08.1939 im Wehrkreis VIII (Breslau) aufgestellt. Das Bataillon wurde aus Einheiten des Reichsarbeitsdienst RAD als Heerestruppe aufgestellt. Anfangs wurde das Bataillon in Südpolen bei der 10. Armee eingesetzt. Am 28.02.1940 wurde das Bataillon im Wehrkreis VII unter Entlassung des RAD zum Bau-Bataillon 100 der Wehrmacht umgegliedert. Zu Beginn des Frankreichfeldzuges stand das Bataillon im Bereich der 12. Armee. Zu Beginn des Ostfeldzuges war das Bataillon beim Angriff auf Nordrussland im Einsatz. Anfangs unterstand das Bataillon dem XXVI. Armeekorps bei der 18. Armee. Mitte August 1941 wurde das Bataillon dem XXXXII. Armeekorps bei der 18. Armee unterstellt. Ab Anfang 1942 unterstand das Bataillon direkt der 18. Armee. Teile vom Bataillon wurden aber weiter einzelnen Korps unterstellt. Im Herbst 1942 unterstand das Bataillon dann kurze Zeit der 11. Armee. Im Dezember 1942 unterstand das Bataillon wieder der 18. Armee. Am 03.07.1943 erhielt das Bataillon eine 1. Tatarische Kompanie zugeteilt. Am 19.08.1943 wurde das Bataillon in Baupionier-Bataillon 100 umbenannt. Anfang 1945 wurde das Bataillon in Kurland unter dem XXXVIII. Panzerkorps eingesetzt.
+
| style="width:25%" |
 +
| style="width:75%" |
 +
|-
 +
! Verband
 +
! '''Bau-Bataillon 100 (Baupionier-Bataillon 100)'''
 +
|-
 +
| ||
 +
|-
 +
| ||
 +
|-
 +
| colspan="2" | Das Bau-Bataillon 100 wurde bei der Mobilmachung am 26.08.1939 im Wehrkreis VIII (Breslau) aus Einheiten des Reichsarbeitsdienstes (R.A.D.) als Heerestruppe aufgestellt. In der Anfangsphase wurde es in Südpolen bei der 10. Armee eingesetzt. Am 28.02.1940 erfolgte im Wehrkreis VII die offizielle Umgliederung zum Bau-Bataillon der Wehrmacht unter Entlassung des R.A.D.-Status. Der Verband kam im Westfeldzug (12. Armee) und ab 1941 an der Ostfront (Nordrussland/18. Armee) zum Einsatz. Am 19.08.1943 wurde die Einheit in Baupionier-Bataillon 100 umbenannt. Zuletzt kämpfte das Bataillon im Kurland-Kessel (1945).
 +
|-
 +
| ||
 +
|-
 +
| ||
 +
|-
 +
! colspan="3" | Entstehung, Funktion und Aufgaben
 +
|-
 +
| ||
 +
|-
 +
| Aufstellung: || colspan="3" | 26.08.1939; Wehrkreis VIII (Breslau) aus R.A.D.-Beständen.
 +
|-
 +
| R.A.D.-Phase: || colspan="3" | 08/1939 – 02/1940; Einsatz in Polen als R.A.D.-Heerestruppe.
 +
|-
 +
| Umgliederung: || colspan="3" | 28.02.1940; Übernahme in die Wehrmacht (Wehrkreis VII).
 +
|-
 +
| Umbenennung: || colspan="3" | 19.08.1943; Umbenennung in Baupionier-Bataillon 100.
 +
|-
 +
| Ende 1945: || colspan="3" | Mai 1945; Kapitulation in Kurland (XXXVIII. Pz.Korps).
 +
|-
 +
| ||
 +
|-
 +
! colspan="3" | Operative Unterstellungen
 +
|-
 +
| ||
 +
|-
 +
| 1939 - 1940: || colspan="3" | 10. Armee (Südpolen); 12. Armee (Westen).
 +
|-
 +
| 1941 - 1943: || colspan="3" | 18. Armee (Nordrussland); XXVI. AK; XXXXII. AK; 11. Armee.
 +
|-
 +
| 1944 - 1945: || colspan="3" | 18. Armee; zuletzt XXXVIII. Panzerkorps im Kurland-Kessel.
 +
|-
 +
| Besonderheit: || colspan="3" | Zuteilung einer 1. Tatarischen Kompanie am 03.07.1943.
 +
|-
 +
| ||
 +
|-
 +
! colspan="3" | Relevanz für die U-Boot-Waffe
 +
|-
 +
| ||
 +
|-
 +
| Infrastruktur: || colspan="3" | Instandsetzung von Hafenanlagen und Zufahrtswegen im Baltikum (Libau/Reval).
 +
|-
 +
| Logistik: || colspan="3" | Sicherung der landseitigen Verbindungslinien für die Versorgung der U-Boot-Basen im Osten.
 +
|-
 +
| Pionierwesen: || colspan="3" | Errichtung von Küstenstellungen und Munitionsdepots im Bereich der Heeresgruppe Nord.
 +
|-
 +
| ||
 +
|-
 +
! colspan="3" | Quellenverweise - [https://invenio.bundesarchiv.de | Invenio Online-Recherche]
 +
|-
 +
| ||
 +
|-
 +
| BArch RH 32 || colspan="3" | Bautruppen des Heeres: Akten über das Bau-Bataillon 100.
 +
|-
 +
| BArch R 38 || colspan="3" | Reichsarbeitsdienst: Unterlagen zur Mobilisierung 1939.
 +
|-
 +
| BArch PERS 6 || colspan="3" | Personalakten: Werdegänge mit Dienstzeit im Bau-Bataillon 100.
 +
|-
 +
| ||
 +
|-
 +
! colspan="3" | Literaturverweise
 +
|-
 +
| ||
 +
|-
 +
| Seidler, Franz W. || colspan="3" | „Die Bau- und Pionier-Bataillone der Wehrmacht“.
 +
|-
 +
| Tessin, Georg || colspan="3" | „Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht“ (Band 6).
 +
|-
 +
| Wegner, Günter || colspan="3" | „Stellenbesetzung der deutschen Marine 1848–1945“.
 
|-
 
|-
 
| ||
 
| ||
 
|-
 
|-
 +
| style="text-align:center" colspan="3" | Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
 +
|-
 +
! colspan="3" |
 +
|-
 +
| ||
 +
|-
 +
| style="text-align:center" colspan="3" | [mailto:ubootarchivwiki@gmail.com ubootarchivwiki@gmail.com] - Andreas Angerer 39028 Magdeburg Postfach 180132
 +
|-
 +
|}
 
|}
 
|}

Aktuelle Version vom 13. März 2026, 10:34 Uhr

Verband Bau-Bataillon 100 (Baupionier-Bataillon 100)
Das Bau-Bataillon 100 wurde bei der Mobilmachung am 26.08.1939 im Wehrkreis VIII (Breslau) aus Einheiten des Reichsarbeitsdienstes (R.A.D.) als Heerestruppe aufgestellt. In der Anfangsphase wurde es in Südpolen bei der 10. Armee eingesetzt. Am 28.02.1940 erfolgte im Wehrkreis VII die offizielle Umgliederung zum Bau-Bataillon der Wehrmacht unter Entlassung des R.A.D.-Status. Der Verband kam im Westfeldzug (12. Armee) und ab 1941 an der Ostfront (Nordrussland/18. Armee) zum Einsatz. Am 19.08.1943 wurde die Einheit in Baupionier-Bataillon 100 umbenannt. Zuletzt kämpfte das Bataillon im Kurland-Kessel (1945).
Entstehung, Funktion und Aufgaben
Aufstellung: 26.08.1939; Wehrkreis VIII (Breslau) aus R.A.D.-Beständen.
R.A.D.-Phase: 08/1939 – 02/1940; Einsatz in Polen als R.A.D.-Heerestruppe.
Umgliederung: 28.02.1940; Übernahme in die Wehrmacht (Wehrkreis VII).
Umbenennung: 19.08.1943; Umbenennung in Baupionier-Bataillon 100.
Ende 1945: Mai 1945; Kapitulation in Kurland (XXXVIII. Pz.Korps).
Operative Unterstellungen
1939 - 1940: 10. Armee (Südpolen); 12. Armee (Westen).
1941 - 1943: 18. Armee (Nordrussland); XXVI. AK; XXXXII. AK; 11. Armee.
1944 - 1945: 18. Armee; zuletzt XXXVIII. Panzerkorps im Kurland-Kessel.
Besonderheit: Zuteilung einer 1. Tatarischen Kompanie am 03.07.1943.
Relevanz für die U-Boot-Waffe
Infrastruktur: Instandsetzung von Hafenanlagen und Zufahrtswegen im Baltikum (Libau/Reval).
Logistik: Sicherung der landseitigen Verbindungslinien für die Versorgung der U-Boot-Basen im Osten.
Pionierwesen: Errichtung von Küstenstellungen und Munitionsdepots im Bereich der Heeresgruppe Nord.
Quellenverweise - | Invenio Online-Recherche
BArch RH 32 Bautruppen des Heeres: Akten über das Bau-Bataillon 100.
BArch R 38 Reichsarbeitsdienst: Unterlagen zur Mobilisierung 1939.
BArch PERS 6 Personalakten: Werdegänge mit Dienstzeit im Bau-Bataillon 100.
Literaturverweise
Seidler, Franz W. „Die Bau- und Pionier-Bataillone der Wehrmacht“.
Tessin, Georg „Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht“ (Band 6).
Wegner, Günter „Stellenbesetzung der deutschen Marine 1848–1945“.
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
ubootarchivwiki@gmail.com - Andreas Angerer 39028 Magdeburg Postfach 180132