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U 62: Unterschied zwischen den Versionen

Aus U-Boot-Archiv Wiki

 
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| 21.12.1939 - 31.12.1939 || colspan="3" | Ausbildungsboot - [[5. U-Flottille EMSMANN|U-Flottille Emsmann]], Kiel [[Original Kriegstagebuch U 62 - Ausbildung| → KTB Ausbildung und Erprobungen]]
 
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| 01.01.1940 - 31.01.1940 || colspan="3" | Ausbildungsboot - [[1. U-Flottille]], Kiel
 
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| || colspan="3" | U 62, unter Kapitänleutnant [[Hans-Bernhard Michalowski]], lief am 13.02.1940 von Helgoland aus. Das Boot operierte in der Nordsee. Der Rückmarsch führte über Helgoland (Abholung Bootsausrüstung), nach Wilhelmshaven. Nach 22 Tagen und zurückgelegten zirka 1.360 sm über und 105 sm unter Wasser, lief U 62 am 06.03.1940 in Wilhelmshaven ein.
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| colspan="3" | U 62, unter Oberleutnant zur See [[Hans-Bernhard Michalowski]], lief am 13.02.1940 von Helgoland aus. Das Boot operierte in der Nordsee. Der Rückmarsch führte über Helgoland (Abholung Bootsausrüstung), nach Wilhelmshaven. Nach 22 Tagen und zurückgelegten zirka 1.360 sm über und 105 sm unter Wasser, lief U 62 am 06.03.1940 in Wilhelmshaven ein. U 62 konnte auf dieser Unternehmung keine Schiffe versenken oder beschädigen.
 
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| || colspan="3" | U 62 konnte auf dieser Unternehmung keine Schiffe versenken oder beschädigen.
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| colspan="3" | [[Original Kriegstagebuch U 62 - 1. Unternehmung|Klick hier → Original KTB für die 1. Unternehmung]]
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| || colspan="3" | U 62, unter Kapitänleutnant [[Hans-Bernhard Michalowski]], lief am 28.03.1940 von Wilhelmshaven aus. Das Boot verlegte,  nach Helgoland. Am 28.03.1940 lief U 62 in Helgoland ein. Dort nahm das Boot an Tauchmanövern in der Helgoländer Bucht teil, und ging anschließend wieder nach Wilhelmshaven. Am 30.03.1940 lief U 62 wieder in Wilhelmshaven ein.
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| colspan="3" | U 62, unter Oberleutnant zur See [[Hans-Bernhard Michalowski]], lief am 28.03.1940 von Wilhelmshaven aus. Das Boot verlegte,  nach Helgoland. Am 28.03.1940 lief U 62 in Helgoland ein. Dort nahm das Boot an Tauchmanövern in der Helgoländer Bucht teil, und ging anschließend wieder nach Wilhelmshaven. Am 30.03.1940 lief U 62 wieder in Wilhelmshaven ein. (siehe KTB 2. Unternehmung).
 
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| colspan="3" | U 62, unter Oberleutnant zur See [[Hans-Bernhard Michalowski]], lief am 04.04.1940, zum [[Unternehmen Weserübung]], von Wilhelmshaven aus. Das Boot operierte in der Nordsee, vor Bergen und im Nordmeer. Es gehörte zur Gruppe 3 die vor Bergen operieren sollte. Das Boot ergänzte am 14.04.1940 in Bergen Brennstoff und Proviant und setzte die Fahrt fort. Der Rückmarsch führte über Brunsbüttel und dem Kaiser Wilhelm Kanal, nach Kiel. Nach 21 Tagen und zurückgelegten zirka 2.200 sm über und 613 sm unter Wasser, lief U 62 am 25.04.1940 in Kiel ein. Nach der Unternehmung ging das Boot vom 26.04.1940 - 19.05.1940 zu Instandsetzungsarbeiten zu den Deutschen Werke AG, Kiel. U 62 konnte auf dieser Unternehmung keine Schiffe versenken oder beschädigen.
 
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| || colspan="3" | U 62 konnte auf dieser Unternehmung keine Schiffe versenken oder beschädigen.
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| || colspan="3" | U 62, unter Kapitänleutnant [[Hans-Bernhard Michalowski]], lief am 18.05.1940 von Kiel aus. Nach dem Marsch durch den Kaiser Wilhelm Kanal, operierte das in der Nordsee, im Ärmelkanal und vor Dünkirchen. Der Rückmarsch führte über Helgoland (Geleitaufnahme) nach Wilhelmshaven. Nach 16 Tagen und zurückgelegten zirka 780 sm über und 336 sm unter Wasser, lief U 62 am 03.06.1940 in Wilhelmshaven ein.
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| colspan="3" | U 62, unter Oberleutnant zur See [[Hans-Bernhard Michalowski]], lief am 18.05.1940 von Kiel aus. Nach dem Marsch durch den Kaiser Wilhelm Kanal, operierte das in der Nordsee, im Ärmelkanal und vor Dünkirchen. Der Rückmarsch führte über Helgoland (Geleitaufnahme) nach Wilhelmshaven. Nach 16 Tagen und zurückgelegten zirka 780 sm über und 336 sm unter Wasser, lief U 62 am 03.06.1940 in Wilhelmshaven ein. U 62 konnte auf dieser Unternehmung 1 Zerstörer mit 1.350 ts versenken.
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| || colspan="3" | U 62, unter Kapitänleutnant [[Hans-Bernhard Michalowski]], lief am 13.06.1940 von Wilhelmshaven aus. Nach dem Auslaufen mußte das Boot, wegen eines defekten Kreiselkompaß, wieder nach Wilhelmshaven zurück, da dieses in Helgoland nicht gemacht werden konnte. Nach der Reparatur und dem erneuten Auslaufen, lief das Boot am 14.07.1940 in Bergen ein um einen am Blinddarm erkrankte Wachoffizier abzugeben. Anschließend operierte das Boot im Nordatlantik und bei den Hebriden. Nach 22 Tagen und zurückgelegten 2.000 sm über und 467 sm unter Wasser, lief U 62 am 05.07.1940 in Bergen ein.
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| colspan="3" | U 62, unter Oberleutnant zur See [[Hans-Bernhard Michalowski]], lief am 13.06.1940 von Wilhelmshaven aus. Nach dem Auslaufen mußte das Boot, wegen eines defekten Kreiselkompaß, wieder nach Wilhelmshaven zurück, da dieses in Helgoland nicht gemacht werden konnte. Nach der Reparatur und dem erneuten Auslaufen, lief das Boot am 14.07.1940 in Bergen ein um einen am Blinddarm erkrankte Wachoffizier abzugeben. Anschließend operierte das Boot im Nordatlantik und bei den Hebriden. Nach 22 Tagen und zurückgelegten 2.000 sm über und 467 sm unter Wasser, lief U 62 am 05.07.1940 in Bergen ein. U 62 konnte auf dieser Unternehmung keine Schiffe versenken oder beschädigen.  
 
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| colspan="3" | U 62, unter Oberleutnant zur See [[Hans-Bernhard Michalowski]], lief am 10.07.1940 von Bergen aus. Das Boot operierte im Nordatlantik, dem North Minch und dem Nordkanal. Der Rückmarsch führte über Helgoland (Geleitaufnahme) und dem Kaiser Wilhelm Kanal, nach Kiel. Nach 23 Tagen und zurückgelegten zirka 2.100 sm über und 434 sm unter Wasser, lief U 62 am 02.08.1940 in Kiel ein. U 62 konnte auf dieser Unternehmung 1 Schiff mit 4.581 BRT versenken.
 
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| colspan="3" | [[Original Kriegstagebuch U 62 - 5. Unternehmung|Klick hier → Original KTB für die 5. Unternehmung]]
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| || colspan="3" | [[Original Kriegstagebuch U 62 - 5. Unternehmung|Klick hier → Original KTB für die 5. Unternehmung]]
 
 
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| colspan="3" | U 62, unter Oberleutnant zur See [[Dietrich Epp]], lief am 01.08.1942 von Kiel aus. Das Boot verlegte, zur [[21. U-Flottille]], nach Pillau. Am 03.08.1942 lief U 62 in Pillau ein.
 
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| colspan="3" | U 62, unter Leutnant zur See  [[Hans-Eckart Augustin]], lief am 26.01.1945 von Pillau aus. Das Boot verlegte, bei der Räumung des Stützpunktes, zusammen mit der [[Ubena|UBENA]] und 10 weiteren U-Booten, nach Kiel. Am 29.01.1945 lief U 62 in Kiel ein. Später nach Wilhelmshaven verlegt.  
 
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| [[Besatzungsliste U 62|Klick hier → Besatzungsliste U 62]] || [[Versenkungserfolge U 62|Klick hier → Versenkungserfolge U 62]]
 
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| colspan="3" | U 62 wurde am 05.05.1945 in Wilhelmshaven/Raederschleuse bei der [[Aktion Regenbogen]] selbst versenkt. Das Boot wurde bereits am 20.03.1945 in Wilhelmshaven außer Dienst gestellt. Zusammen mit U 62 versenkten sich weitere 22 U-Boote in Wilhelmshaven/Raederschleuse in der IV. Einfahrt/Westkammer. Sie wurden nach dem Krieg von den Briten mit [[Geballte Ladung|geballten Ladungen]], zwischen dem 10.10.1945 und dem 25.10.1945 gesprengt. Später gehoben und verschrottet.
 
| colspan="3" | U 62 wurde am 05.05.1945 in Wilhelmshaven/Raederschleuse bei der [[Aktion Regenbogen]] selbst versenkt. Das Boot wurde bereits am 20.03.1945 in Wilhelmshaven außer Dienst gestellt. Zusammen mit U 62 versenkten sich weitere 22 U-Boote in Wilhelmshaven/Raederschleuse in der IV. Einfahrt/Westkammer. Sie wurden nach dem Krieg von den Briten mit [[Geballte Ladung|geballten Ladungen]], zwischen dem 10.10.1945 und dem 25.10.1945 gesprengt. Später gehoben und verschrottet.
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| BArch RM 98 || colspan="3" | Kriegstagebücher (KTB) der U-Boote: Lückenlose Dokumentation der Feindfahrten, taktischen Entscheidungen und Versenkungsergebnisse einzelner Boote.
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| BArch RM 87 || colspan="3" | Befehlshaber der Unterseeboote (B.d.U.): Akten zur operativen Führung, zu Funkbefehlen, taktischen Anweisungen und allgemeinen Lageberichten.
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| BArch RM 20 || colspan="3" | Inspektion des Unterseebootwesens: Unterlagen zu technischen Erprobungen, Baubeschreibungen neuer Typen und Berichte über die Ausbildung.
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| BArch RM 7 || colspan="3" | Seekriegsleitung (Skl): Strategische Berichte zur Lage der U-Boot-Waffe im Gesamtraum und zur Koordination mit anderen Teilstreitkräften.
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| BArch RM 210 || colspan="3" | Auswertung von Feindfahrten: Berichte der Kommandanten nach der Rückkehr sowie medizinische und technische Erfahrungsberichte.
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! colspan="2" | Britische Quellenverweise - [https://discovery.nationalarchives.gov.uk | TNA Online-Recherche]
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| TNA ADM 199 || colspan="3" | War History Cases and Diaries: Die zentrale Serie für Kriegstagebücher. Enthält Berichte über U-Boot-Jagd-Gruppen und Flottilleneinsätze gegen deutsche U-Boote.
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| TNA ADM 1 || colspan="3" | Admiralty Correspondence: Enthält detaillierte Gefechtsberichte, Korrespondenz zu Versenkungen und interne Bewertungen der Admiralität.
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| TNA ADM 237 || colspan="3" | War of 1939-1945: Naval Staff Papers: Zusammenfassungen von Operationen und statistische Auswertungen über versenkte deutsche U-Boote.
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| TNA ADM 186 || colspan="3" | Admiralty Publications: Enthält die "Monthly Anti-Submarine Reports" – monatliche britische Analysen aller U-Boot-Kontakte und Versenkungserfolge.
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! colspan="2" | US-Quellenverweise - [https://www.archives.gov | NARA Online-Recherche]
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| NARA RG 38 || colspan="3" | Records of the Office of the Chief of Naval Operations: Die wichtigste Sammlung. Enthält "Action Reports" (Gefechtsberichte) von US-Schiffen und Flugzeugen über Angriffe auf U-Boote.
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| NARA RG 80 || colspan="3" | General Records of the Department of the Navy: Beinhaltet administrative Unterlagen und Berichte über die strategische U-Boot-Abwehr im Atlantik.
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| NARA RG 45 || colspan="3" | Naval Records Collection: Enthält historische Aufzeichnungen und Logbücher, die oft bis in die Details einzelner Versenkungen zurückgehen.
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| NARA RG 165 || colspan="3" | Military Intelligence Division (MID): Beinhaltet die US-Verhörprotokolle von gefangenen deutschen U-Boot-Besatzungen (Post-Sink-Interrogations).
 
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| || colspan="3" | '''<small>ubootarchivwiki@gmail.com - Andreas Angerer 39028 Magdeburg Postfach 180132</small>'''
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| style="text-align:center" colspan="3" | [mailto:ubootarchivwiki@gmail.com ubootarchivwiki@gmail.com] - Andreas Angerer 39028 Magdeburg Postfach 180132
 
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Aktuelle Version vom 18. März 2026, 10:35 Uhr

U 61 ← U 62 → U 63

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Datenblatt: Unterseeboot U 62
Typ: II C
Bauauftrag: 21.07.1937
Bauwerft: Deutsche Werke AG, Kiel
Serie: U 56 - U 63
Baunummer: 261
Kiellegung: 02.01.1939
Stapellauf: 16.11.1939
Indienststellung: 21.12.1939
Kommandant: Hans-Bernhard Michalowski
Feldpostnummer: M - 23 080
Kommandanten
21.12.1939 - 20.05.1941 Kapitänleutnant - Hans-Bernhard Michalowski
20.05.1941 - 00.09.1941 Oberleutnant zur See - Ludwig Forster
00.09.1941 - 04.11.1941 Oberleutnant zur See - Max Wintermeyer
05.11.1941 - 19.11.1941 Kapitänleutnant - Waldemar Mehl
20.11.1941 - 13.04.1942 Kapitänleutnant - Horst Schünemann
14.04.1942 - 15.09.1942 Oberleutnant zur See - Dietrich Epp
16.09.1942 - 19.07.1943 Oberleutnant zur See - Adolf Schönberg
20.07.1943 - 31.10.1944 Oberleutnant zur See - Horst Slevogt
01.11.1944 - 20.03.1945 Leutnant zur See - Hans-Eckart Augustin
Flottillen
21.12.1939 - 31.12.1939 Ausbildungsboot - U-Flottille Emsmann, Kiel → KTB Ausbildung und Erprobungen
01.01.1940 - 31.01.1940 Ausbildungsboot - 1. U-Flottille, Kiel
01.02.1940 - 30.09.1940 Frontboot - 1. U-Flottille, Kiel
01.10.1940 - 20.03.1945 Schulboot - 21. U-Flottille, Pillau
1. Unternehmung
13.02.1940 - 04.03.1940 Ausgelaufen von Helgoland - Eingelaufen in Helgoland
06.03.1940 - 06.03.1940 Ausgelaufen von Helgoland - Eingelaufen in Wilhelmshaven
U 62, unter Oberleutnant zur See Hans-Bernhard Michalowski, lief am 13.02.1940 von Helgoland aus. Das Boot operierte in der Nordsee. Der Rückmarsch führte über Helgoland (Abholung Bootsausrüstung), nach Wilhelmshaven. Nach 22 Tagen und zurückgelegten zirka 1.360 sm über und 105 sm unter Wasser, lief U 62 am 06.03.1940 in Wilhelmshaven ein. U 62 konnte auf dieser Unternehmung keine Schiffe versenken oder beschädigen.
Klick hier → Original KTB für die 1. Unternehmung
Verlegungsfahrt
28.03.1940 - 28.03.1940 Ausgelaufen von Wilhelmshaven - Eingelaufen in Helgoland
30.03.1940 - 30.03.1940 Ausgelaufen von Helgoland - Eingelaufen in Wilhelmshaven
U 62, unter Oberleutnant zur See Hans-Bernhard Michalowski, lief am 28.03.1940 von Wilhelmshaven aus. Das Boot verlegte, nach Helgoland. Am 28.03.1940 lief U 62 in Helgoland ein. Dort nahm das Boot an Tauchmanövern in der Helgoländer Bucht teil, und ging anschließend wieder nach Wilhelmshaven. Am 30.03.1940 lief U 62 wieder in Wilhelmshaven ein. (siehe KTB 2. Unternehmung).
2. Unternehmung
04.04.1940 - 14.04.1940 Ausgelaufen von Wilhelmshaven - Eingelaufen in Bergen
14.04.1940 - 25.04.1940 Ausgelaufen von Bergen - Eingelaufen in Brunsbüttel
25.04.1940 - 25.04.1940 Ausgelaufen von Brunsbüttel - Eingelaufen in Kiel
U 62, unter Oberleutnant zur See Hans-Bernhard Michalowski, lief am 04.04.1940, zum Unternehmen Weserübung, von Wilhelmshaven aus. Das Boot operierte in der Nordsee, vor Bergen und im Nordmeer. Es gehörte zur Gruppe 3 die vor Bergen operieren sollte. Das Boot ergänzte am 14.04.1940 in Bergen Brennstoff und Proviant und setzte die Fahrt fort. Der Rückmarsch führte über Brunsbüttel und dem Kaiser Wilhelm Kanal, nach Kiel. Nach 21 Tagen und zurückgelegten zirka 2.200 sm über und 613 sm unter Wasser, lief U 62 am 25.04.1940 in Kiel ein. Nach der Unternehmung ging das Boot vom 26.04.1940 - 19.05.1940 zu Instandsetzungsarbeiten zu den Deutschen Werke AG, Kiel. U 62 konnte auf dieser Unternehmung keine Schiffe versenken oder beschädigen.
Klick hier → Original KTB für die 2. Unternehmung
3. Unternehmung
18.05.1940 - 02.06.1940 Ausgelaufen von Kiel - Eingelaufen in Helgoland
03.06.1940 - 03.06.1940 Ausgelaufen von Helgoland - Eingelaufen in Wilhelmshaven
U 62, unter Oberleutnant zur See Hans-Bernhard Michalowski, lief am 18.05.1940 von Kiel aus. Nach dem Marsch durch den Kaiser Wilhelm Kanal, operierte das in der Nordsee, im Ärmelkanal und vor Dünkirchen. Der Rückmarsch führte über Helgoland (Geleitaufnahme) nach Wilhelmshaven. Nach 16 Tagen und zurückgelegten zirka 780 sm über und 336 sm unter Wasser, lief U 62 am 03.06.1940 in Wilhelmshaven ein. U 62 konnte auf dieser Unternehmung 1 Zerstörer mit 1.350 ts versenken.
Klick hier → Original KTB für die 3. Unternehmung
4. Unternehmung
13.06.1940 - 13.06.1940 Ausgelaufen von Wilhelmshaven - Eingelaufen in Helgoland
14.06.1940 - 14.06.1940 Ausgelaufen von Helgoland - Eingelaufen in Wilhelmshaven
14.06.1940 - 17.06.1940 Ausgelaufen von Wilhelmshaven - Eingelaufen in Bergen
17.06.1940 - 05.07.1940 Ausgelaufen von Bergen - Eingelaufen in Bergen
U 62, unter Oberleutnant zur See Hans-Bernhard Michalowski, lief am 13.06.1940 von Wilhelmshaven aus. Nach dem Auslaufen mußte das Boot, wegen eines defekten Kreiselkompaß, wieder nach Wilhelmshaven zurück, da dieses in Helgoland nicht gemacht werden konnte. Nach der Reparatur und dem erneuten Auslaufen, lief das Boot am 14.07.1940 in Bergen ein um einen am Blinddarm erkrankte Wachoffizier abzugeben. Anschließend operierte das Boot im Nordatlantik und bei den Hebriden. Nach 22 Tagen und zurückgelegten 2.000 sm über und 467 sm unter Wasser, lief U 62 am 05.07.1940 in Bergen ein. U 62 konnte auf dieser Unternehmung keine Schiffe versenken oder beschädigen.
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5. Unternehmung
10.07.1940 - 27.07.1940 Ausgelaufen von Bergen - Eingelaufen in Bergen
28.07.1940 - 01.08.1940 Ausgelaufen von Bergen - Eingelaufen in Helgoland
02.08.1940 - 02.08.1940 Ausgelaufen von Helgoland - Eingelaufen in Kiel
U 62, unter Oberleutnant zur See Hans-Bernhard Michalowski, lief am 10.07.1940 von Bergen aus. Das Boot operierte im Nordatlantik, dem North Minch und dem Nordkanal. Der Rückmarsch führte über Helgoland (Geleitaufnahme) und dem Kaiser Wilhelm Kanal, nach Kiel. Nach 23 Tagen und zurückgelegten zirka 2.100 sm über und 434 sm unter Wasser, lief U 62 am 02.08.1940 in Kiel ein. U 62 konnte auf dieser Unternehmung 1 Schiff mit 4.581 BRT versenken.
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Verlegungsfahrt
01.08.1942 - 03.08.1942 Ausgelaufen von Kiel - Eingelaufen in Pillau
U 62, unter Oberleutnant zur See Dietrich Epp, lief am 01.08.1942 von Kiel aus. Das Boot verlegte, zur 21. U-Flottille, nach Pillau. Am 03.08.1942 lief U 62 in Pillau ein.
Verlegungsfahrt
26.01.1945 - 29.01.1945 Ausgelaufen von Pillau - Eingelaufen in Kiel
U 62, unter Leutnant zur See Hans-Eckart Augustin, lief am 26.01.1945 von Pillau aus. Das Boot verlegte, bei der Räumung des Stützpunktes, zusammen mit der UBENA und 10 weiteren U-Booten, nach Kiel. Am 29.01.1945 lief U 62 in Kiel ein. Später nach Wilhelmshaven verlegt.
Verlustursache
Boot: U 62
Datum: 05.05.1945
Letzter Kommandant: Hans-Eckart Augustin
Ort: Wilhelmshaven
Position: 53° 31' Nord - 08° 10' Ost
Planquadrat: AN 9815
Verlust durch: Selbstversenkung
Tote: 0
Überlebende: -
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Verlustursache im Detail
U 62 wurde am 05.05.1945 in Wilhelmshaven/Raederschleuse bei der Aktion Regenbogen selbst versenkt. Das Boot wurde bereits am 20.03.1945 in Wilhelmshaven außer Dienst gestellt. Zusammen mit U 62 versenkten sich weitere 22 U-Boote in Wilhelmshaven/Raederschleuse in der IV. Einfahrt/Westkammer. Sie wurden nach dem Krieg von den Briten mit geballten Ladungen, zwischen dem 10.10.1945 und dem 25.10.1945 gesprengt. Später gehoben und verschrottet.
Deutsche Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) | Invenio Online-Recherche
BArch RM 98 Kriegstagebücher (KTB) der U-Boote: Lückenlose Dokumentation der Feindfahrten, taktischen Entscheidungen und Versenkungsergebnisse einzelner Boote.
BArch RM 87 Befehlshaber der Unterseeboote (B.d.U.): Akten zur operativen Führung, zu Funkbefehlen, taktischen Anweisungen und allgemeinen Lageberichten.
BArch RM 20 Inspektion des Unterseebootwesens: Unterlagen zu technischen Erprobungen, Baubeschreibungen neuer Typen und Berichte über die Ausbildung.
BArch RM 7 Seekriegsleitung (Skl): Strategische Berichte zur Lage der U-Boot-Waffe im Gesamtraum und zur Koordination mit anderen Teilstreitkräften.
BArch RM 210 Auswertung von Feindfahrten: Berichte der Kommandanten nach der Rückkehr sowie medizinische und technische Erfahrungsberichte.
Britische Quellenverweise - | TNA Online-Recherche
TNA ADM 199 War History Cases and Diaries: Die zentrale Serie für Kriegstagebücher. Enthält Berichte über U-Boot-Jagd-Gruppen und Flottilleneinsätze gegen deutsche U-Boote.
TNA ADM 1 Admiralty Correspondence: Enthält detaillierte Gefechtsberichte, Korrespondenz zu Versenkungen und interne Bewertungen der Admiralität.
TNA ADM 237 War of 1939-1945: Naval Staff Papers: Zusammenfassungen von Operationen und statistische Auswertungen über versenkte deutsche U-Boote.
TNA ADM 186 Admiralty Publications: Enthält die "Monthly Anti-Submarine Reports" – monatliche britische Analysen aller U-Boot-Kontakte und Versenkungserfolge.
US-Quellenverweise - | NARA Online-Recherche
NARA RG 38 Records of the Office of the Chief of Naval Operations: Die wichtigste Sammlung. Enthält "Action Reports" (Gefechtsberichte) von US-Schiffen und Flugzeugen über Angriffe auf U-Boote.
NARA RG 80 General Records of the Department of the Navy: Beinhaltet administrative Unterlagen und Berichte über die strategische U-Boot-Abwehr im Atlantik.
NARA RG 45 Naval Records Collection: Enthält historische Aufzeichnungen und Logbücher, die oft bis in die Details einzelner Versenkungen zurückgehen.
NARA RG 165 Military Intelligence Division (MID): Beinhaltet die US-Verhörprotokolle von gefangenen deutschen U-Boot-Besatzungen (Post-Sink-Interrogations).
Literaturverweise
Rainer Busch/Hans-Joachim Röll "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten" - Mittler Verlag 1996 - S. 18, 60, 68, 158, 161, 212, 218, 228, 256. → Amazon
Rainer Busch/Hans-Joachim Röll "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - U-Boot-Bau auf deutschen Werften" - Mittler Verlag 1997 - S. 29, 190. → Amazon
Rainer Busch/Hans-Joachim Röll "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Verluste" - Mittler Verlag 2008 - S. 358, 368. → Amazon
Rainer Busch/Hans-Joachim Röll "Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Erfolge" - Mittler Verlag 2008 - S. 58. → Amazon
Axel Niestlé "German U-Boot Losses During World War II" - Verlag Frontline Books 2022 - S. 34. → Amazon
Herbert Ritschel "Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 - 1945 - KTB U 51 - U 99" - Eigenverlag - S. 110 - 115. → Amazon
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