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Marine Bataillon von Arnim: Unterschied zwischen den Versionen

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| colspan="2" | Das Marine-Bataillon Arnim war eine improvisierte Marine-Infanterieeinheit, die während der Schlacht um Narvik im Frühjahr 1940 gebildet wurde. Die Einheit bestand primär aus dem Stammpersonal des im Ofotfjord versenkten Zerstörers Z 11 „Bernd von Arnim“ (4. Zerstörerflottille). Unter extremen arktischen Bedingungen sicherte dieser Verband die strategisch entscheidende Erzbahnlinie. Das Bataillon ermöglichte so den Erhalt der norwegischen Nordhäfen, die sich später zu existenziellen Stützpunkten für die im Eismeer operierende U-Boot-Waffe entwickelten.
| colspan="3" | Das Marine-Bataillon von Arnim war eine improvisierte Marine-Infanterieeinheit, die während der Schlacht um Narvik im Frühjahr 1940 aus dem Stammpersonal der im Ofotfjord versenkten deutschen Zerstörer gebildet wurde. Die Einheit bestand primär aus den technisch hochspezialisierten Besatzungen der 4. Zerstörerflottille. Unter extremen arktischen Bedingungen sicherte dieser Verband die strategisch entscheidende Erzbahnlinie und ermöglichte so den Erhalt der norwegischen Nordhäfen, die sich später zu existenziellen Stützpunkten für die im Eismeer operierende U-Boot-Waffe entwickelten.
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! colspan="3" | Historische Einordnung und Aufgabe
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| Aufstellung: || colspan="3" | April 1940 in Narvik; gebildet aus der Besatzung des Zerstörers Z 11.
 
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| Aufgabe: || colspan="3" | Infanteristischer Erdkampf; Sicherung der Erzbahn; Küstenverteidigung.
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| Unterstellung: || colspan="3" | Marine-Regiment Berger; operativ der 3. Gebirgs-Division (General Dietl).
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| Ende: || colspan="3" | Juli 1940; Auflösung nach dem Sieg in Narvik und Rückkehr der Besatzung.
 
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! colspan="3" | Spezifische Merkmale
| Aufstellung: || colspan="3" | Formierung im April 1940 in Narvik nach dem Totalverlust der zehn Zerstörer der 3. und 4. Zerstörerflottille im Kampf gegen britische Seestreitkräfte.
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| Kommandeur: || colspan="3" | Korvettenkapitän Curt Rechel (Kommandant des Zerstörers Z 11).
| Namensgeber: || colspan="3" | Benannt nach Fregattenkapitän Hans-Jürgen von Arnim, dem Chef der 4. Zerstörerflottille, der als taktische Klammer für die Besatzungen mehrerer versenkter Einheiten fungierte.
 
 
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| Name: || colspan="3" | Benannt nach dem Zerstörer Z 11 „Bernd von Arnim“.
| Zusammensetzung: || colspan="3" | Personal der Einheiten Z 17 Diether von Roeder, Z 18 Hans Lüdemann, Z 19 Hermann Künne, Z 21 Wilhelm Heidkamp und Z 22 Anton Schmitt.
 
 
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| Einsatz: || colspan="3" | Verteidigung des Abschnitts beiderseits der Bahnlinie nach Schweden (Erzbahn).
| Einsatz: || colspan="3" | Infanteristischer Erdkampf unter General Dietl gegen alliierte Landungstruppen; Verteidigung der Stadt Narvik und Sicherung der logistischen Infrastruktur entlang der Erzbahn.
 
 
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! colspan="3" | Relevanz für die U-Boot-Waffe
 
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| Stützpunkt: || colspan="3" | Sicherung Narviks als künftiger Versorgungshafen für die 11. und 13. U-Flottille.
| Personalpool: || colspan="3" | Nach Ende der Kämpfe (Juni 1940) wurden zahlreiche Teilnehmer aufgrund ihrer hohen technischen Qualifikation und arktischen Kampferfahrung für die U-Boot-Waffe rekrutiert.
 
 
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| Erfahrung: || colspan="3" | Prägung des Begriffs „Gebirgsmarine“; enge Kooperation mit dem Heer im hohen Norden.
| Basissicherung: || colspan="3" | Der Erfolg der "Gebirgsmarine" sicherte Narvik als späteren Frontstützpunkt (z. B. der 13. U-Flottille), was die Reichweite der deutschen Boote bis in das Nordmeer massiv steigerte.
 
 
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| Flankenschutz: || colspan="3" | Schutz der landseitigen Infrastruktur für die spätere U-Boot-Instandsetzung in Narvik.
| Tradition: || colspan="3" | Die Verleihung des Narvikschildes an die Angehörigen des Bataillons galt in der U-Boot-Waffe als besonderes Ehrenzeichen für bewährte Frontsoldaten und prägte den Korpsgeist.
 
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| Logistik: || colspan="3" | Die technische Expertise der Zerstörer-Maschinisten im Bataillon sicherte die Instandhaltung behelfsmäßiger Werkstätten, die später den ersten U-Boot-Anläufen zugutekamen.
 
 
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! colspan="3" | Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) [https://www.bundesarchiv.de | Invenio Online-Recherche]
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! colspan="3" | Quellenverweise - [https://invenio.bundesarchiv.de | Invenio Online-Recherche]
 
 
 
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| BArch RM 92 || colspan="3" | Zerstörer Z 11: Kriegstagebuch und Berichte über die Kämpfe an Land.
| BArch RM 10.366 || colspan="3" | Zerstörer-Einsatz Narvik: Enthält die originalen Gefechtsberichte, Befehle des Flottillenchefs und Verlustlisten des Bataillons von Arnim.
 
 
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| BArch PERS 6 || colspan="3" | Personalakten: Werdegänge mit dem Nachweis „Bataillon Arnim“.
| BArch PERS 6 || colspan="3" | Personalakten: Dokumentiert Marineangehörige der Crew 37a/b und folgende mit dem spezifischen Vermerk „Erdeinsatz Narvik (Bataillon v. Arnim)“.
 
 
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| BArch RM 35 || colspan="3" | Marinegruppenkommando Nord: Akten über die Kampfgruppen in Narvik.
| BArch RM 121.314 || colspan="3" | Marine-Infanterie-Einheiten: Belegt die administrativen Belange und die personelle Abwicklung der aus Zerstörerbesatzungen gebildeten Erdverbände.
 
 
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! colspan="3" | Literaturverweise
 
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| Kurowski, Franz || colspan="3" | „Die Gebirgsmarine: Marine-Infanterie in Narvik 1940“.
| Lohmann / Hildebrand || colspan="3" | "Die deutsche Kriegsmarine 1939-1945" (Band 2, Abschnitt Marine-Infanterie: Die Verbände in Norwegen 1940).
 
 
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| Lohmann / Hildebrand || colspan="3" | „Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945“ (Band II: Einsatz Norwegen).
| Koop / Schmolke || colspan="3" | "Die deutschen Zerstörer 1935-1945" (Detaillierte Analyse des Landeinsatzes der 4. Zerstörerflottille).
 
 
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| Wegner, Günter || colspan="3" | „Stellenbesetzung der deutschen Marine 1848–1945“.
| Hümmelchen, Gerhard || colspan="3" | "Handelsstörer. Hilfskreuzer und Hilfsschiffe" (Erwähnung der logistischen und infanteristischen Unterstützung im Raum Narvik).
 
 
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| style="text-align:center" colspan="3" | Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
 
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| style="text-align:center" colspan="3" | [mailto:ubootarchivwiki@gmail.com ubootarchivwiki@gmail.com] - Andreas Angerer 39028 Magdeburg Postfach 180132
 
| style="text-align:center" colspan="3" | [mailto:ubootarchivwiki@gmail.com ubootarchivwiki@gmail.com] - Andreas Angerer 39028 Magdeburg Postfach 180132
 
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Aktuelle Version vom 12. März 2026, 15:18 Uhr

Verband Marine-Bataillon Arnim
Das Marine-Bataillon Arnim war eine improvisierte Marine-Infanterieeinheit, die während der Schlacht um Narvik im Frühjahr 1940 gebildet wurde. Die Einheit bestand primär aus dem Stammpersonal des im Ofotfjord versenkten Zerstörers Z 11 „Bernd von Arnim“ (4. Zerstörerflottille). Unter extremen arktischen Bedingungen sicherte dieser Verband die strategisch entscheidende Erzbahnlinie. Das Bataillon ermöglichte so den Erhalt der norwegischen Nordhäfen, die sich später zu existenziellen Stützpunkten für die im Eismeer operierende U-Boot-Waffe entwickelten.
Entstehung, Funktion und Aufgaben
Aufstellung: April 1940 in Narvik; gebildet aus der Besatzung des Zerstörers Z 11.
Aufgabe: Infanteristischer Erdkampf; Sicherung der Erzbahn; Küstenverteidigung.
Unterstellung: Marine-Regiment Berger; operativ der 3. Gebirgs-Division (General Dietl).
Ende: Juli 1940; Auflösung nach dem Sieg in Narvik und Rückkehr der Besatzung.
Spezifische Merkmale
Kommandeur: Korvettenkapitän Curt Rechel (Kommandant des Zerstörers Z 11).
Name: Benannt nach dem Zerstörer Z 11 „Bernd von Arnim“.
Einsatz: Verteidigung des Abschnitts beiderseits der Bahnlinie nach Schweden (Erzbahn).
Relevanz für die U-Boot-Waffe
Stützpunkt: Sicherung Narviks als künftiger Versorgungshafen für die 11. und 13. U-Flottille.
Erfahrung: Prägung des Begriffs „Gebirgsmarine“; enge Kooperation mit dem Heer im hohen Norden.
Flankenschutz: Schutz der landseitigen Infrastruktur für die spätere U-Boot-Instandsetzung in Narvik.
Quellenverweise - | Invenio Online-Recherche
BArch RM 92 Zerstörer Z 11: Kriegstagebuch und Berichte über die Kämpfe an Land.
BArch PERS 6 Personalakten: Werdegänge mit dem Nachweis „Bataillon Arnim“.
BArch RM 35 Marinegruppenkommando Nord: Akten über die Kampfgruppen in Narvik.
Literaturverweise
Kurowski, Franz „Die Gebirgsmarine: Marine-Infanterie in Narvik 1940“.
Lohmann / Hildebrand „Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945“ (Band II: Einsatz Norwegen).
Wegner, Günter „Stellenbesetzung der deutschen Marine 1848–1945“.
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
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