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2. Räumbootsflottille

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Datenblatt 2. Räumbootsflottille
Die 2. Räumbootsflottille war ein primärer Sicherungsverband der Kriegsmarine, der hauptsächlich in der Nordsee, im Ärmelkanal und später in der Ostsee operierte, um Minen zu räumen und Geleitschutz zu bieten.
Aufstellung und Standorte:
Die Flottille wurde im Herbst 1938 aufgestellt. Nach der Teilnahme an der Besetzung der dänischen Häfen im April 1940 verlegte sie über die Niederlande nach Frankreich. Im August 1944 wurde sie nach dem Verlust der Kanalhäfen aufgelöst und Anfang 1945 in der Ostsee neu aufgestellt.
Ausrüstung:
Die Flottille bestand aus speziell gebauten, wendigen Räumbooten, primär vom Typ R 25 bis R 32, sowie späteren Ergänzungen wie R 74, R 125, R 169 und R 412 (ab 1945). Das Begleitschiff (Tender) der Flottille war die Brommy.
Aufgaben:
Die Haupteinsätze umfassten Minensuch- und Geleitaufgaben. Im Westen sicherte sie die Küstengewässer und war an Gefechten gegen alliierte Flugzeuge (Jagdbomber) und Schnellboote beteiligt. Die Boote waren essentiell für das Freihalten der Seewege, auch für auslaufende U-Boote.
Kriegsende:
Nach der Kapitulation wurde die Flottille im Juli 1945 dem German Minesweeping Administration (GM/SA) unterstellt, um die deutschen Gewässer von Minen zu räumen
Quellenangabe
Lexikon der Wehrmacht 2. Räumbootsflottille
Bundesarchiv, Signatur RM 70/14 (Kriegstagebuch 2. Räumbootsflottille 1939–1940) – Invenio Online-Recherche.
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