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13. U-Jagdgruppe

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Verband 13. U-Jagdgruppe
Die 13. U-Jagdgruppe wurde im September 1939 bei Kriegsausbruch aufgestellt. Sie bestand aus 10 requirierten Fischereifahrzeugen, die für die U-Boot-Abwehr umgerüstet wurden. Der Verband operierte hauptsächlich in der Ostsee, um die dortigen Seewege gegen sowjetische oder polnische U-Boote zu sichern. Im Jahr 1941 wurde die Gruppe im Zuge der allgemeinen Neuordnung der Sicherungsstreitkräfte aufgelöst und das Personal sowie die Fahrzeuge in die neu gebildete 14. U-Jagdflottille überführt.
Entstehung, Funktion und Aufgaben
Aufstellung: September 1939; gebildet aus mobilisierten Fischereifahrzeugen.
Aufgabe: U-Boot-Jagd; Horchdienst; Sicherung der Küstenschifffahrt; Minenwachdienst.
Unterstellung: Führer der Vorpostenboote Ost (F.d.V. Ost); Sicherung der Ostsee.
Ende: 1941; Umgliederung zur 14. U-Jagdflottille.
Spezifische Merkmale
Einheiten: 10 Einheiten (UJ-Boote); bewaffnete Kutter und Dampfer mit Wasserbomben.
Ausrüstung: Einfache Horchgeräte (S-Geräte); leichte Flak-Bewaffnung; Wasserbomben-Werfer.
Einsatzgebiet: Mittlere und östliche Ostsee (Danziger Bucht / Memel).
Relevanz für die U-Boot-Waffe
Sicherung: Schutz der deutschen U-Boot-Übungsgebiete in der Ostsee vor feindlichen U-Booten.
Ausbildung: Zusammenwirken mit eigenen Schul-U-Booten zur Erprobung von Abwehr-Taktiken.
Rettung: Bereitstellung als Sicherungsschiffe bei Tauchübungen der U-Boot-Lehrdivisionen.
Quellenverweise - | Invenio Online-Recherche
BArch RM 65 U-Jagdflottillen: Akten über die Aufstellung der 13. U-Jagdgruppe.
BArch RM 61 Sicherungsstreitkräfte: Berichte über den U-Jagd-Schutz in der Ostsee.
BArch PERS 6 Personalakten: Werdegänge der Gruppenführer und Kommandanten.
Literaturverweise
Lohmann / Hildebrand „Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945“ (Band II: Sicherungsverbände).
Gröner, Erich „Die deutschen Kriegsschiffe 1815–1945“ (Band 8: Hilfsschiffe).
Wegner, Günter „Stellenbesetzung der deutschen Marine 1848–1945“.
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