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| Datenblatt
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2. Torpedobootshalbflottille
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| Die 2. Torpedobootshalbflottille (2. T-Halbflottille) war eine taktische Untereinheit der Torpedobootsstreitkräfte, deren Geschichte eng mit der Entwicklung der U-Boot-Waffe verknüpft ist, da viele spätere U-Boot-Kommandanten hier ihre seemännische Grundausbildung auf schnellen Einheiten erhielten.
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| Historische Entwicklung und Einordnung
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| Kaiserliche Marine (bis 31.12.1918): In der Kaiserzeit waren Halbflottillen Standard. Die 2. T-Halbflottille gehörte zur I. Torpedobootsflottille. Sie nahm an bedeutenden Operationen wie der Skagerrakschlacht teil. BArch RM 12
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| Reichsmarine (01.01.1919 – 15.03.1935): Nach 1919 wurde die Struktur gestrafft. Die 2. T-Halbflottille war in Wilhelmshaven (Nordsee) stationiert. Sie bestand aus den veralteten Booten der Raubvogel- und Raubtier-Klasse (z. B. Albatros, Seeadler). Hier dienten Offiziere wie der spätere B.d.U. Karl Dönitz.
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| Kriegsmarine (16.03.1935 – 23.05.1945): Mit der Aufstellung der U-Boot-Waffe am 16.03.1935 wurden die Halbflottillen schrittweise in volle Flottillen umgewandelt. Die 2. T-Halbflottille bildete den Kern der späteren 2. Torpedobootsflottille.
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| Aufgaben und Relevanz für die U-Boot-Waffe
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| Kaderschmiede: Die harten Dienstbedingungen auf den kleinen, schnellen Torpedobooten galten als ideale Vorbereitung für den Dienst in der U-Boot-Waffe. Taktiken des Nachtangriffs und der Überraschung wurden hier entwickelt.
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| Geleitschutz: Während der ersten Kriegsmonate sicherten Boote dieser Einheit U-Boot-Überführungen in der Nordsee.
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| Personaltransfer: Ein Großteil der U-Boot-Kommandanten der „frühen Stunde“ (Crews 30–34) absolvierte seine Wachoffizierszeit in der 2. T-Halbflottille.
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| Stützpunkte und Führung
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| Hauptstützpunkt: Wilhelmshaven.
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| Bekannte Chefs: Viele spätere Admirale leiteten diese Einheiten in der Zwischenkriegszeit.
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| Quellenangabe - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) Invenio Online-Recherche
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| BArch RM 12 |
Torpedostreitkräfte. Zentraler Bestand für Kriegstagebücher und Einsatzakten.
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| BArch RM 6 |
Reichsmarine / OKM. Dokumentiert die Umgliederungen von 1935.
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| BArch PERS 6 |
Personalakten. In den Werdegängen von U-Boot-Assen findet man oft den Eintrag: „Wachoffizier in der 2. T-Halbflottille“.
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| Literaturverweise
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| Marinedienstvorschrift Nr. 32 |
Bestimmungen für die personelle Verwaltung der Kriegsmarine
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| Walter Lohmann / Hans H. Hildebrand |
Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945. (Band 2, Abschnitt Torpedoboote).
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| Wolfgang Harnack |
Die deutschen Flottentorpedoboote 1942–1945. (Hintergründe zur Flottillenbildung).
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| Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
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