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| Datenblatt
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3. Zerstörerdivision
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| Die 3. Zerstörerdivision (3. Z-Div) war ein operativer Verband der Zerstörerkräfte, der insbesondere in der Frühphase des Zweiten Weltkriegs eine Schlüsselrolle bei der Besetzung Norwegens spielte. Für die U-Boot-Waffe ist diese Einheit relevant, da sie den Weg für die späteren U-Boot-Stützpunkte im Norden ebnete und viele ihrer Offiziere später eng mit der U-Boot-Führung zusammenarbeiteten.
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| Entstehung, Struktur und Ende
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| Aufstellung: Formiert am 01.12.1938 als Teil der neuen Zerstörer-Struktur der Kriegsmarine.
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| Zusammensetzung: Die Division bestand (gemäß Lexikon der Wehrmacht) aus den Zerstörern des Typs 1934 A:
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| Z 14 Friedrich Ihn
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| Z 15 Erich Steinbrinck
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| Z 16 Friedrich Eckoldt
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| Umgliederung: Im Zuge der Neuordnung der Zerstörerkräfte am 01.12.1939 wurde die Division aufgelöst bzw. ihre Boote wurden in die neu geschaffene 5. Zerstörerflottille (für Z 14 und Z 15) sowie die 2. Zerstörerflottille (für Z 16) überführt.
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| Unterscheidung: Die oft genannte 3. Zerstörerflottille (Narvik-Einsatz) war ein eigenständiger Verband, der zeitgleich aus den Booten Z 17 bis Z 22 gebildet wurde.
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| Relevanz für die U-Boot-Waffe
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| Ausbildung der Kommandanten: Die 3. Z-Div diente als „Härteschule“. Viele Seeoffiziere der Crews 37a und 38 absolvierten hier ihre Wachoffizierszeit, bevor sie zur U-Boot-Waffe wechselten. Die Erfahrungen im schnellen Torpedokampf und in der Nachtnavigation waren für spätere U-Boot-Einsätze essenziell.
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| Geleitschutz: Während der ersten Kriegsmonate (1939) sicherten die Boote der 3. Division U-Boot-Verlegungen in der Nordsee und den Ostseezugängen gegen britische Seestreitkräfte.
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| Technologietransfer: Da Zerstörer und U-Boote ähnliche Antriebskomponenten (Hochdruck-Heißdampf bzw. komplexe E-Anlagen) nutzten, kamen viele fähige Leitende Ingenieure (LI) der U-Boot-Waffe ursprünglich von Einheiten wie Z 14.
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| Quellenangabe
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| BArch RM 10 |
Führer der Zerstörer. Kriegstagebücher der Boote Z 14 bis Z 16 sowie der Divisionsführung.
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| BArch RM 6 |
OKM. Dokumentiert die Aufstellungs- und Umgliederungsbefehle vom 01.12.1938 und 01.12.1939.
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| Lexikon der Wehrmacht |
→ 3. Zerstörerdivision
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| Literaturverweise
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| Marinedienstvorschrift Nr. 32 |
Bestimmungen für die personelle Verwaltung der Kriegsmarine
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| Hans J. Koop / Klaus-Peter Schmolke |
Die deutschen Zerstörer 1935–1945. Bernard & Graefe Verlag.
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| Walter Lohmann / Hans H. Hildebrand |
Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945. (Band 2, Kapitel Zerstörer).
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| Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
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