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Wehrmacht Erholungsheim Krummhübel

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Datenblatt Wehrmacht Erholungsheim Krummhübel
Das Wehrmacht-Erholungsheim Krummhübel (im Riesengebirge, heute Karpacz, Polen) war eine bedeutende soziale Einrichtung zur Regeneration von Soldaten, die insbesondere nach schweren Fronteinsätzen oder Verwundungen zur Erholung kommandiert wurden.
Historischer Kontext & Funktion
Standort: Krummhübel galt aufgrund seiner Höhenlage und des Heilklimas als einer der exklusivsten Erholungsorte des Reiches. Die Wehrmacht beschlagnahmte dort zahlreiche Hotels und Sanatorien (u. a. das bekannte Hotel „Sanssouci“).
Zweck: Die Heime dienten der Wiederherstellung der Einsatzfähigkeit („Fronturlaub“). Es gab spezielle Kontingente für Offiziere und Mannschaften, oft getrennt nach Waffengattungen.
Sonderrolle: Krummhübel war zudem Standort für Dienststellen des Oberkommandos der Wehrmacht (OKW) und der Luftwaffe, da der Ort als relativ sicher vor Luftangriffen galt.
Relevanz für die U-Boot-Waffe
Regeneration nach Feindfahrten: U-Boot-Besatzungen, die monatelang unter extremem psychischem und physischem Druck standen, wurden oft geschlossen oder als Einzelgänger nach Krummhübel geschickt.
U-Boot-Heime: Es gab im Riesengebirge spezifische Häuser, die primär für die U-Boot-Waffe reserviert waren, um den Männern nach der Enge des Bootes die Weite der Berge als Kontrastprogramm zu bieten.
Biografischer Marker: In vielen Personalpapieren finden sich Vermerke über Aufenthalte in Krummhübel, oft direkt im Anschluss an eine längere Werftliegezeit oder nach einer Ordensverleihung.
Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) | Invenio Online-Recherche
BArch RW 6 / 182 Akten des Allgemeinen Wehrmachtsamtes über die Einrichtung und Verwaltung von Wehrmacht-Erholungsheimen im Wehrkreis VIII (Schlesien).
BArch PERS 6 / [Aktennummer] In den individuellen Offiziersakten dokumentierte Urlaubs- und Erholungsaufenthalte, oft mit expliziter Nennung des Heimes in Krummhübel.
BArch RM 13 / 154 Unterlagen des Sanitätswesens der Kriegsmarine über die Zuweisung von Erholungskontingenten für U-Boot-Besatzungen.
Literaturverweise
Absolon, Rudolf Die Wehrmacht im Dritten Reich. (Band V, zur sozialen Betreuung und den Erholungseinrichtungen der Wehrmacht).
Karsikas, Auvo Marinekustartilleriet i det tyska försvaret. (Enthält Passagen zur Freizeitgestaltung und Regeneration von Marinepersonal).
Burchardt, Lothar Kriegswirtschaft und Rüstung. (Bietet Kontext zur Nutzung von Kurorten für militärische Zwecke).
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