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| Verband
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Sonderkommandos Schomburg
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| Die Sonderkommandos Schomburg wurden unter der Führung des ehemaligen U-Boot-Kommandanten Kapitänleutnant Heinz Schomburg (U 561) innerhalb des Kommandos der Kleinkampfverbände formiert. Schomburg brachte seine Fronterfahrung aus dem Atlantik und Mittelmeer in die taktische Ausbildung und Einsatzführung der neuartigen Kleinst-U-Boote (Typ Biber und Molch) ein. Die Kommandos operierten vornehmlich in den flachen Küstengewässern der Nordsee und im Ärmelkanal gegen alliierte Invasions- und Nachschubverbände. Aufgrund der extremen Verlustraten bei den K-Verbänden dienten diese Sonderkommandos als personelle Elitekerne für die Durchführung riskanter Offensivunternehmungen in der Endphase des Krieges.
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| Entstehung, Funktion und Aufgaben
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| Aufstellung: |
1944; nach der Umgliederung von erfahrenem U-Boot-Personal zu den K-Verbänden.
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| Aufgabe: |
Führung von Kleinst-U-Boot-Angriffen; taktische Ausbildung; Erprobung neuer Angriffsmethoden.
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| Unterstellung: |
Kommando der Kleinkampfverbände (Vizeadmiral Heye).
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| Ende 1945: |
Mai 1945; Auflösung des Kommandos; Gefangennahme im norddeutschen Raum.
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| Spezifische Merkmale
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| Kommandeur: |
Kapitänleutnant Heinz Schomburg (Träger des Deutschen Kreuzes in Gold).
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| Einsatzmittel: |
Einmann-U-Boote vom Typ „Biber“ sowie zeitweise Sprengboote (Linse).
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| Personal: |
Hoher Anteil an Freiwilligen mit vorheriger Erfahrung in der U-Boot-Waffe.
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| Relevanz für die U-Boot-Waffe
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| Wissenstransfer: |
Nutzung der Erfahrung aus dem Frontdienst auf herkömmlichen U-Booten für die Kleinst-U-Boot-Taktik.
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| Auffang: |
Integration von Kommandanten und Offizieren der U-Boot-Waffe nach dem Verlust ihrer Boote.
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| Kampfweise: |
Fortführung des „U-Boot-Geistes“ unter den Bedingungen technisch unterlegener Kleinkampfmittel.
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| Quellenverweise - | Invenio Online-Recherche
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| BArch PERS 6 |
Personalakten: Werdegang von Heinz Schomburg (U 561 und K-Verbände).
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| BArch RM 121 |
Kleinkampfverbände: Unterlagen über die personelle Zusammensetzung der K-Flottillen.
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| BArch RM 87 |
Befehlshaber der Unterseeboote: Abgangsmeldungen von Personal zu den K-Verbänden.
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| Literaturverweise
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| Busch / Röll |
„Der U-Boot-Krieg 1939–1945“ (Band 1: Die deutschen U-Boot-Kommandanten).
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| Blocksdorf, Helmut |
„Das Kommando der Kleinkampfverbände der Kriegsmarine“.
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| Lohmann / Hildebrand |
„Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945“ (Band II, Kapitel: Kleinkampfverbände).
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| Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
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