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6. Infanterieregiment

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Verband 6. Infanterieregiment
Das 6. Infanterieregiment war ein Verband des Reichsheeres in der Weimarer Republik. Der Regimentsstab und Teile des Verbandes waren in Lübeck stationiert (Eutin, Rendsburg, Flensburg). Es gehörte zur 2. Division des Gruppenkommandos 1. Das Regiment stand in enger Tradition zu den alten hanseatischen Verbänden. In der Phase der Reichswehr diente es als Kaderverband für die spätere Expansion der Wehrmacht. Aufgrund seiner Standorte an der Küste gab es regelmäßig personelle Berührungspunkte und Austausch mit den dort ansässigen Marineeinheiten (Reichsmarine).
Entstehung, Funktion und Aufgaben
Aufstellung: 01.01.1921 aus Übergangseinheiten; Standorte Lübeck, Eutin, Flensburg.
Aufgabe: Landesverteidigung; Ausbildung von Infanteristen; Grenzsicherung im Norden.
Unterstellung: Infanterieführer II (Schwerin); 2. Division (Stettin).
Zeitraum: Aktive Phase im Reichsheer bis zur Umgliederung in die Wehrmacht 1934/35.
Spezifische Merkmale
Struktur: Gliederung in Stab, drei Bataillone und eine Ausbildungseskadron.
Tradition: Fortführung der Tradition des Infanterie-Regiments „Lübeck“ (3. Hanseatisches) Nr. 162.
Personal: Rekrutierung primär aus dem norddeutschen Raum (Schleswig-Holstein/Lübeck).
Relevanz für die U-Boot-Waffe
Ausbildung: Vermittlung der infanteristischen Grundausbildung für Offizieranwärter (Vorschulung).
Kader: Abgabe von Personal und Offizieren im Zuge der späteren Aufstellung der Marine-Artillerie.
Kooperation: Gemeinsame Übungen mit der Küstenwehr in den Garnisonen an der Ostsee.
Quellenverweise - | Invenio Online-Recherche
BArch RH 26 Infanterie-Divisionen: Akten über das 6. Infanterieregiment der Reichswehr.
BArch PERS 6 Personalakten: Werdegänge von Offizieren mit Dienstzeit im 6. IR (Lübeck).
BArch RH 12-1 Ausbildungswesen des Heeres: Lehrpläne für Infanterieverbände der 1930er Jahre.
Literaturverweise
Tessin, Georg „Deutsche Verbände und Truppen 1918–1939“.
Wegner, Günter „Stellenbesetzung des deutschen Heeres 1815–1939“ (Band 2).
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