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Marine-Stoßtruppabteilung

Aus U-Boot-Archiv Wiki

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Verband / Infanterie Marine-Stoßtruppabteilung
Die Marine-Stoßtruppabteilung war ein im März 1938 aufgestellter Eliteverband für amphibische Landungen und Handstreiche gegen Küstenforts. Bekannt wurde sie durch den Angriff auf die Westerplatte am 01.09.1939 unter Oblt.z.S. Henningsen. 1940 bildete sie den Grundstock für die Marine-Lehr-Regimenter und die spätere Marine-Infanterie.
Entstehung, Funktion und Aufgaben
Aufstellung: März 1938; Standort zunächst Swinemünde.
Aufgabe: Amphibische Landungen; Stoßtruppunternehmen; Hafenbesetzungen.
Unterstellung: Küstenbefehlshaber Pommern; operativ jeweilige Landungsabschnitte.
Ende 1940: Umgliederung und Erweiterung zum Marine-Lehr-Regiment.
Spezifische Merkmale
Ausbildung: Hochspezialisierte Nahkampf- und Landungsschulung; Pioniermäßiges Training.
Einsätze: Westerplatte (1939); Besetzung dänischer Inseln (Weserübung 1940).
Personal: Freiwillige aus allen Laufbahnen mit besonderer physischer Eignung.
Relevanz für die U-Boot-Waffe
Sicherung: Vorbildfunktion für den Objektschutz wichtiger U-Boot-Basen im Ausland.
Tradition: Kader für spätere Alarmbataillone der U-Stützpunkte im Westen.
Taktik: Vermittlung von Spreng- und Minenkenntnissen für Spezialverwendungen.
Quellenverweise - | Invenio Online-Recherche
BArch RM 121 Marine-Infanterie: Akten über die Aufstellung der Stoßtruppabteilung.
BArch PERS 6 Personalakten: Werdegänge der Offiziere (z.B. Henningsen, Schug).
BArch RM 35 Marinegruppenkommandos: Berichte über den Einsatz Westerplatte.
Literaturverweise
Lohmann / Hildebrand „Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945“ (Band II: Marine-Infanterie).
Kurowski, Franz „Deutsche Marineinfanterie 1939–1945“.
Wegner, Günter „Stellenbesetzung der deutschen Marine 1848–1945“.
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