Aktionen

Fregattenleutnant

Aus U-Boot-Archiv Wiki

Version vom 12. März 2026, 14:57 Uhr von Andreas (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „{| style="background-color:#FFFFE0;border-color:black;border-width:3px;border-style:double;width:100%;align:center" |- | || colspan="3" | {| class="wikitable…“)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Dienstgrad Fregattenleutnant
Der Fregattenleutnant war in der k.u.k. Kriegsmarine der mittlere Dienstgrad der Subalternoffiziere. Er entsprach im Ranggefüge dem Oberleutnant zur See der deutschen Marine. In der k.u.k. Flotte stellten Fregattenleutnants das Rückgrat der Wachoffiziere auf größeren Einheiten dar. In der U-Boot-Waffe wurden sie aufgrund ihrer bereits gesammelten Seeerfahrung sowohl als erfahrene Wachoffiziere als auch als Kommandanten kleinerer U-Boot-Typen (z. B. UB-Klasse) eingesetzt.
Entstehung, Funktion und Aufgaben
Rangstufe: Mittlerer Subalternoffiziersrang; zwischen Korvettenleutnant und Linienschiffsleutnant.
Aufgabe: Wachoffizier; Kommandant kleinerer Einheiten; Fachgruppenleiter an Bord.
Unterstellung: Kommandant der Einheit; jeweiliger Erster Offizier (I.O.).
Ende: November 1918; Auflösung des k.u.k. Ranggefüges.
Spezifische Merkmale
Kennzeichnung: Zwei goldene Ärmelstreifen (einer 13 mm, einer 6 mm) mit einer Schlinge.
Status: Volle Disziplinargewalt; berechtigt zur Führung selbstständiger Kommandos.
Beförderung: In der Regel nach einer festgesetzten Dienstzeit als Korvettenleutnant/Seefähnrich.
Relevanz für die U-Boot-Waffe
Kommandanten: Häufige Verwendung als Kommandant auf Booten der Typen UB I und UB II.
W.O.: Einsatz als Erster Wachoffizier auf den großen Hochsee-U-Booten (L-Klasse).
Spezialisten: Führung technischer oder taktischer Sektionen innerhalb der U-Boot-Station Pola.
Quellenverweise - | Invenio Online-Recherche
ÖStA / KA Österreichisches Staatsarchiv: Personalbeschreibungen und Ranglisten.
BArch PERS 6 Personalakten: Werdegänge ehem. k.u.k. Fregattenleutnants (z.B. Hermann Rigele).
Literaturverweise
Aichelburg, W. „Die Unterseeboote Österreich-Ungarns“.
Pawlik, Georg „Die k.u.k. Kriegsmarine 1914–1918“.
Wegner, Günter „Stellenbesetzung der deutschen Marine 1848–1945“.
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
ubootarchivwiki@gmail.com - Andreas Angerer 39028 Magdeburg Postfach 180132