Linienschiffsleutnant
Aus U-Boot-Archiv Wiki
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| Dienstgrad
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Linienschiffsleutnant
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| Der Linienschiffsleutnant (LschLt.) war in der k.u.k. Kriegsmarine der höchste Dienstgrad der Subalternoffiziere und entsprach dem Kapitänleutnant der deutschen Marine. Er bildete die wichtigste Führungsebene für selbstständige Kommandos auf mittleren Einheiten. In der k.u.k. U-Boot-Waffe waren Linienschiffsleutnants die Standardbesetzung für die Kommandantenposten der Hochsee-U-Boote. Sie verfügten über langjährige Seeerfahrung und eine umfassende Ausbildung zur eigenständigen Operationsführung im Mittelmeer.
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| Entstehung, Funktion und Aufgaben
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| Rangstufe: |
Höchster Subalternoffiziersrang; vor dem Korvettenkapitän.
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| Aufgabe: |
Kommandant von U-Booten oder Zerstörern; Erster Offizier auf Kreuzern.
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| Unterstellung: |
Jeweiliger Flottillen- oder Verbandsschiffchef.
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| Ende: |
November 1918; Auflösung des k.u.k. Ranggefüges.
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| Spezifische Merkmale
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| Kennzeichnung: |
Drei goldene Ärmelstreifen (zwei 13 mm, einer 6 mm) mit einer Schlinge.
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| Status: |
Volle Disziplinargewalt; Berechtigung zur Führung taktischer Verbände.
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| Beförderung: |
Nach Bewährung und festgesetzter Dienstzeit als Fregattenleutnant.
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| Relevanz für die U-Boot-Waffe
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| Kommandanten: |
Besetzung der Kommandantenstellen auf Booten der U-Klassen (z. B. U 5, U 14).
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| Taktik: |
Maßgeblich an der Entwicklung der Angriffsverfahren gegen Großkampfschiffe beteiligt.
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| Elite: |
Inhaber dieser Dienststellung bildeten den erfahrenen Kern des U-Boot-Offizierkorps.
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| Quellenverweise - | Invenio Online-Recherche
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| ÖStA / KA |
Österreichisches Staatsarchiv: Belohnungsakten und Qualifikationslisten.
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| BArch PERS 6 |
Personalakten: Werdegänge ehem. k.u.k. Offiziere (z. B. Georg von Trapp).
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| Literaturverweise
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| Aichelburg, W. |
„Die Unterseeboote Österreich-Ungarns“.
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| Pawlik, Georg |
„Die k.u.k. Kriegsmarine 1914–1918“.
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| Wegner, Günter |
„Stellenbesetzung der deutschen Marine 1848–1945“.
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| Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
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