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Marine-Flakregiment St. Nazaire

Aus U-Boot-Archiv Wiki

Verband 22. Marine-Flak-Regiment (St. Nazaire)
Das 22. Marine-Flak-Regiment wurde im November 1941 in St. Nazaire aufgestellt. Es diente als operative Führungsebene für die Verteidigung des strategisch bedeutenden U-Boot-Stützpunktes gegen Luftangriffe. Dem Regiment unterstanden mehrere Marine-Flak-Abteilungen, die rund um die Loire-Mündung und die Bunkeranlagen positioniert waren. Während der alliierten Belagerung der "Festung St. Nazaire" (1944/45) übernahm das Regiment zudem Aufgaben im Erdkampf zur Verteidigung des Festungsbereichs. Es stellte sicher, dass die Flak-Abwehr bis zur Kapitulation im Mai 1945 funktionsfähig blieb.
Entstehung, Funktion und Aufgaben
Aufstellung: November 1941; Standort St. Nazaire (Bretagne).
Aufgabe: Luftschutz des U-Boot-Stützpunktes und der Werften; Erdkampf in der Festungsphase.
Unterstellung: Seekommandant Loire-Mündung; V. Marine-Flak-Brigade.
Ende 1945: Mai 1945; Kapitulation der Festung St. Nazaire.
Spezifische Merkmale
Einheiten: Unterstellte Abteilungen (u. a. M.Fla.A. 703, 705, 809, 820).
Personal: Erfahrene Flak-Artilleristen; Personal der U-Boot-Sicherungsverbände im Landeinsatz.
Führung: Regimentskommandeure (z. B. Kapitän zur See Karl-Conrad Mecke).
Relevanz für die U-Boot-Waffe
Bunkerschutz: Massive Flak-Konzentration zum Schutz der U-Boot-Bunker der 6. und 7. U-Flottille.
Werftschutz: Sicherung der Reparaturwerften und Schleusenanlagen gegen alliierte Bomberverbände.
Flak-Schutz: Sicherstellung der Ein- und Auslaufwege für U-Boote durch Sperrfeuer gegen Minenleger-Flugzeuge.
Quellenverweise - | Invenio Online-Recherche
BArch RM 45-III Seekommandant Loire-Mündung: Akten über die Flak-Verteidigung St. Nazaire.
BArch PERS 6 Personalakten: Werdegänge der Regimentskommandeure und Abteilungschefs.
BArch RM 121 Marine-Artillerie/Flak: Berichte über die Luftverteidigung im Raum St. Nazaire.
Literaturverweise
Lohmann / Hildebrand „Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945“ (Band II: Marine-Flak).
Wegner, Günter „Stellenbesetzung der deutschen Marine 1848–1945“.
Koop / Schmolke „Die deutschen Marinestützpunkte“ (Kapitel: St. Nazaire).
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