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Orden der eisernen Krone

Aus U-Boot-Archiv Wiki

Auszeichnung Orden der Eisernen Krone
Der Orden der Eisernen Krone wurde 1815 durch Kaiser Franz I. von Österreich gestiftet (übernommen aus der napoleonischen Ära). Er entwickelte sich zu einem der angesehensten Verdienstorden der österreichisch-ungarischen Monarchie. Der Orden wurde für zivile und militärische Verdienste in drei Klassen verliehen. In der k.u.k. Kriegsmarine erhielten ihn zahlreiche Seeoffiziere für Tapferkeit vor dem Feind oder langjährige hervorragende Dienstführung. Mit dem Ende der Monarchie im Jahr 1918 erlosch die Verleihung des Ordens offiziell.
Ordensklassen und Trageweise
I. Klasse: Großkreuz; getragen an der Schärpe (rechte Schulter zur linken Hüfte) mit Bruststern.
II. Klasse: Komturkreuz; getragen als Halsorden.
III. Klasse: Ritterkreuz; getragen am dreieckig gefalteten Band an der linken Brustseite.
Bandfarbe: Goldgelb mit zwei schmalen, dunkelblauen Randstreifen.
Aussehen und Insignien
Die Krone: Goldene Nachbildung der "Eisernen Krone der Langobarden" mit Emaille-Edelsteinen.
Der Adler: Auf der Krone stehender goldener, schwarz emaillierter österreichischer Doppeladler.
Details: Medaillon auf der Brust mit blauem Schild und goldenem "F" (Franz I.); Revers: "1815".
Zusätze: Kriegsdekoration (grüner Lorbeerkranz) und Schwerter (ab 1916) für Tapferkeit.
Relevanz für die Marine
U-Boot-Waffe: Verleihung der III. Klasse mit Schwertern an erfolgreiche k.u.k. U-Boot-Kommandanten.
Prestige: Die III. Klasse berechtigte bis 1884 zur Erhebung in den erblichen Ritterstand.
Tradition: Hochgeschätzte Auszeichnung bei Offizieren, die später in die Reichsmarine übernommen wurden.
Quellenverweise
BArch PERS 6 Personalakten: Nachweise über k.u.k. Orden bei übernommenen Marineoffizieren.
ÖStA / KA Österreichisches Staatsarchiv / Kriegsarchiv: Belohnungsakten der k.u.k. Marine.
Literaturverweise
Gritzner, Maximilian „Handbuch der Ritter- und Verdienstorden aller Kulturstaaten“.
Steiner, Jörg C. „Handbuch der k.u.k. Ordenskunde“.
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