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| Datenblatt
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Schützenlehrgang
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| Der Schützenlehrgang (Infanteristisch und Flak) war für Offiziere der Reichs- und Kriegsmarine die fundamentale Ausbildung an Handfeuerwaffen und leichten Flak-Geschützen.
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| Reichsmarine (1921–1935)
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| Aufgrund des Versailler Vertrags waren schwere Waffen begrenzt, weshalb die Ausbildung an leichten Waffen (Karabiner 98k, Pistole 08, frühe Maschinengewehre) extrem intensiviert wurde. Ein künftiger Kommandant der Crew 25 oder Crew 30 lernte hier absolute Präzision. Der Lehrgang fand oft in den Schiffsstammabteilungen oder an der Marineartillerieschule Kiel statt. Das Ziel war die Befähigung zum Zugführer, um Matrosen und Obermatrosen im infanteristischen Landeinsatz oder im Objektschutz von Küstenfunkstellen der 1. Marine-Nachrichtenabteilung zu führen.
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| Übergang und Anwendung in der Kriegsmarine
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| In der Kriegsmarine wurde dieser Lehrgang zur Basis für die Flugabwehr. Offiziere, die bereits in der Reichsmarine als Flaggleutnant oder Signaloffizier gedient hatten, besuchten Auffrischungskurse für die neuen 2 cm Flak 38 und 3,7 cm Flak. Für den Einsatz auf U-Booten war die Beherrschung dieser Waffen lebenswichtig, da der Kommandant auf der Brücke oft selbst die Feuerleitung der Flak übernahm.
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| Bedeutung für den U-Boot-Typ XXI
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| Bei den modernen Booten vom Typ XXI wurde das im Schützenlehrgang erlernte Verständnis für automatische Waffen benötigt, um die hochkomplexen, ferngesteuerten 3 cm Flak-Zwillinge in den Türmen zu verstehen. Kommandanten mit Reichsmarine-Hintergrund nutzten ihre Erfahrung in der Ballistik, um die technischen Neuerungen taktisch effektiv einzusetzen.
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| Quellenangabe
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| Bundesarchiv, Signatur RM 20 |
Dienststellen der Reichsmarine. Invenio Online-Recherche. Dokumentiert die Schießvorschriften und Lehrgangspläne der 1920er Jahre.
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| Bundesarchiv, Signatur Pers 6 |
Personalakten von Offizieren. Hier sind die Schießbucheinträge und Qualifikationen der Kommandanten aus ihrer Zeit als Seekadett oder Fähnrich zur See hinterlegt.
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| Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
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